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Krieg und Hunger: Im Jemen haben zwei Drittel der Menschen zu wenig zu essen

Die Kinder haben Hunger. Und Sie als Mutter oder als Vater haben kein Geld. Was würden Sie tun? Vor dieser Frage stehen jeden Tag verzweifelte Eltern im Jemen. Nach fast sechs Jahren Krieg haben dort zwei Drittel der Bevölkerung nicht genug zu essen. „Die Menschen verkaufen ihre Kleidung für Nahrung“, sagt CARE-Nothelfer Aaron Brent. „Familien machen ihren letzten Besitz zu Geld, sie nehmen Schulden auf, sie betteln auf der Straße.“

CARE lässt die Menschen in Not im Jemen nicht im Stich. Schon allein die Zahlen sind erdrückend: 20 Millionen Menschen haben zu wenig Nahrung. Die Mehrheit der Bevölkerung kann ohne humanitäre Hilfe nicht überleben.

In den vergangenen Monaten sind die Preise für Lebensmittel stark gestiegen. Die Wirtschaft des Landes liegt am Boden. Familien fehlt es an allem – selbst an Trinkwasser oder Nahrung für eine minimale Grundversorgung. Viele Kinder sind unterernährt. Mütter hungern, damit für sie noch ein wenig Nahrung bleibt, doch zumeist reicht das nicht.

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In der stark umkämpften Region Taiz ist die Lage besonders dramatisch. „Die Menschen hier sind seit Jahren Luftangriffen, fehlender Gesundheitsversorgung und Vertreibung ausgesetzt. Es gibt Krankheiten wie Cholera und viele Fälle von Kinderlähmung“, sagt Nothelfer Brent. Hunger und Unterernährung bestimmen jeden Tag. Die Menschen kämpfen ums Überleben. Ohne Hilfe können sich Familien nicht mehr versorgen.

Dennoch fehlt es an Hilfsgeldern der internationalen Gemeinschaft für den Jemen. „Bleibt die Situation unverändert oder verschlechtert sie sich weiter, könnte das eintreffen, wovor die Vereinten Nationen bereits warnen: eine Hungersnot“, sagt Brent.

Lesen Sie hier mehr zur verzweifelten Lage im Jemen.

CARE leistet im Jemen weiter Nothilfe. Allein im vergangenen Jahr erhielten 2,8 Millionen Menschen von CARE Unterstützung. 1,5 Millionen von ihnen bekamen Lebensmittel, Bargeld und Gutscheine, um damit ihre Grundversorgung zu decken.

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