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Venezuela: Flucht als einziger Ausweg aus der Krise

Vor seiner Flucht aus Venezuela litt John drei Jahre lang Hunger.

John Hydro Fernandez (21) weint vor Schmerzen. Der Flüchtling aus Venezuela hat seit fünf Tagen Fieber und kein Geld, um zum Arzt zu gehen. Er lebt in einem Zeltlager in der Nähe des Busbahnhofs von Bogota in Kolumbien. Mit ihm harren dort viele Geflüchtete aus, die nicht wissen, wo sie hingehen sollen.

In seiner Heimat hat sich John nie satt essen können. Er sah nach drei Jahren Hunger keinen Ausweg mehr und brach auf nach Kolumbien. Wie zuvor John hungern noch immer jeden Tag Millionen von Menschen in Venezuela.

Ein Machtkampf zwischen Präsident Nicolas Maduro und dem Vertreter der Opposition Juan Guaido hat die Lage noch verschärft. Zur Wirtschaftskrise und dem Hunger kommt noch wachsende politische Unsicherheit.

Fast drei Millionen Menschen haben Venezuela schon verlassen, weil sie keinen anderen Ausweg mehr sehen. Und jeden Tag werden es mehr.

Wegen des Hungers im Land sehen viele Menschen nur die Flucht aus Venezuela als Ausweg.

Unter ihnen sind auch viele Mütter wie Yolanda Mendez (27). Sie ließ ihr Kind und ihren Ehemann zurück, um in Ecuador Arbeit zu finden. Das sieht sie als einzige Möglichkeit, um genug Geld zu verdienen, damit sie was zu essen haben.

Andere Familien nehmen ihre Kinder mit auf eine beschwerliche und gefährliche Flucht in eine ungewisse Zukunft. CARE arbeitet in der Grenzregion, in Ecuador und Kolumbien. Dort sind wir die erste Anlaufstelle für die meist erschöpften und hungrigen Menschen. Geflohene erhalten juristischen Beistand, Schwangere und junge Mütter besondere Hilfe. 

Mütter mit kleinen Kindern fliehen aus Venezuela.

Kare Angely (4) sitzt auf dem Koffer ihrer Mutter am Grenzübergang zu Kolumbien. Die Decke schützt das Kind ein wenig gegen die Kälte.

CARE hilft Familien auf der Flucht. Die Not dieser Menschen ist riesig. Vor allem die Kinder brauchen dringend Unterstützung!

Bitte helfen Sie mit einer Spende!

Alle Fotos: Paddy Dowling für CARE