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Überschwemmungen in Bangladesch: Vier Millionen Menschen in Not

Extreme Regenfälle haben im Nordosten Bangladeschs zu den schwersten Überschwemmungen der letzten 122 Jahre geführt. Vier Millionen Menschen sind aufgrund der schweren Fluten dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Die Gebiete Sylhet und Sunamganj stehen fast zur Gänze unter Wasser. 90.000 Menschen mussten von dort evakuiert werden. Der Flughafen von Sylhet hat bereits alle Flüge ausgesetzt. Stromleitungen sind getrennt und alle Transport- und Kommunikationssysteme sind ausgefallen. Die Versorgung mit lebenswichtigen Gütern stellt sich als große Herausforderung dar, weil viele Märkte und lokale Geschäfte in den Gebieten unter Wasser stehen. 

„Wir benötigen deutlich mehr finanzielle Hilfe, um auf die schweren Überschwemmungen zu reagieren. Nur mit vereinten Kräften können wir das Leid von Millionen Betroffenen lindern. Insbesondere Frauen und Mädchen benötigen in dieser Situation Schutz und Unterstützung. Mit den derzeitigen Ressourcen können wir nur wenige Tausend der vier Millionen Betroffenen erreichen – das ist viel zu wenig“, sagt Ram Das, stellvertretender CARE-Länderdirektor in Bangladesch.

CARE-Nothilfeteams sind vor Ort und haben mit der Versorgung von Tausenden Betroffenen begonnen. Helfer:innen unterstützen Menschen mit Trinkwasser, Hygieneartikeln und der Vermittlung von temporären Unterkünften. Gleichzeitig arbeiten CARE-Teams daran, schnellstmöglich Essensrationen und warme Mahlzeiten für die von der Flut betroffenen Menschen zu mobilisieren. 

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