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Syrische Flüchtlinge: Schule hilft gegen Kriegstrauma

CARE und die EU unterstützen den Schulbesuch von syrischen Flüchtlingskindern in Jordanien finanziell.

Katharina Katzer, Pressesprecherin von CARE Österreich, berichtet aus Jordanien

„Die Schule hilft den Kindern, das Trauma des Krieges zu überwinden“, sagt Maryam. Sie ist aus Homs in Syrien nach Zarqa in Jordanien geflüchtet.

Gemeinsam mit fünf Kindern wohnt sie in einer kargen 2-Zimmer Wohnung. Doch es sind nicht ihre Kinder, um die sich kümmert, sondern ihre Enkelkinder, die zu Vollwaisen geworden sind. Die Eltern sind in Syrien gestorben.

Bitte helfen Sie syrischen Flüchtlingskindern!

Maryam, deren Ehemann auch bereits gestorben ist, kümmert sich seitdem alleine und unermüdlich um ihre fünf Enkelkinder. Die Anstrengung dieser schweren Aufgabe und der Verlust ihrer Liebsten stehen ihr ins Gesicht geschrieben: „Ich möchte das alles eigentlich vergessen. Aber das kann ich nicht.“

Drei der Kinder sind im „Cash for Education“ Programm von CARE und der Europäischen Union. Das ermöglicht ihnen den Schulbesuch, denn für die Großmutter wäre es finanziell nicht machbar gewesen, sie in die Schule zu schicken.

Talal (r. im Bild) schreibt sehr gerne. Er möchte unbedingt einmal Arzt werden. In die Schule geht nun auch sein Bruder, der sechsjährige fröhliche Mohammed. Die etwas ältere Schwester Amal besucht auch jeden Tag den Unterricht.

Schüchtern zeigen sie ihre Schulrucksäcke her, während ihre Großmutter erzählt: „Sie gehen jeden Tag in die Schule, in der sie auch schon Freunde gefunden haben. Ihre Noten werden immer besser. Sie geben sich große Mühe!“

Das Projekt „Cash for Education“, das dafür sorgt, dass Kinder wieder zur Schule gehen können, wird unterstützt von der Europäischen Union. Auch das Vorarlberger Unternehmen Haberkorn leistet einen Beitrag dafür, dass Kinder ihre Schulbildung fortsetzen können.