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Syrien: Überlebenskampf im fünften Jahr des Krieges

Der Krieg in Syrien ist die größte humanitäre Katastrophe der letzten Jahrzehnte. Seit 2011 hat er das Leben und die Heimat von Millionen Menschen zerstört. In einem Staat mit einst 22 Millionen EinwohnerInnen musste mehr als die Hälfte der Bevölkerung ihr Zuhause zurücklassen. Viele irren als Vertriebene durch ihr Land. Mehr als 3,8 Millionen Menschen aus Syrien haben als Flüchtlinge im Ausland Schutz gesucht. Die meisten in Nachbarländern wie Libanon, Jordanien und der Türkei.

CARE hilft in Syrien

Die Hürden für den Hilfseinsatz sind hoch. Die Lage im Kriegsgebiet ist unübersichtlich und gefährlich. Doch die Partnerorganisationen von CARE setzen alles daran, Hilfe zu Menschen in Not zu bringen. Aus Sicherheitsgründen dürfen wir die Partner von CARE nicht nennen und auch nichts über die Regionen sagen, in denen sie tätig sind.

Mit den Fotos und den Berichten wollen wir aber das Leben der Menschen in Syrien zeigen wie es nicht in den Nachrichten zu sehen ist.

Ibrahim (hat zu sprechen aufgehört, nachdem er mitansehen musste, wie vor seinem Haus, mehrere Personen getötet wurden. Seine Familie floh und lebt nun in einem Lager für Vertriebene. Die Partner von CARE stellen Wasser und Zugang zu sanitären Anlagen, Hygieneartikel und Decken zur Verfügung.

Das Foto des zerstörten Schulbusses steht für eine Generation syrischer Kinder, die wegen des Krieges nicht mehr zur Schule gehen kann. Auf dem Bus steht "Der Weg zum Erfolg".

Mehr als 40 Prozent der Kinder können nicht mehr in die Schule gehen

Es sind Kinder wie der Bub auf dem Foto, der ein Schild mit Schriftzeichen hält. Er möchte zeigen, dass er das arabische Alphabet alleine lernt - ohne LehrerIn und ohne Schulkameraden.

Wegen der Bombenangriffe in Syrien sind viele Menschen seit Jahren auf der Flucht. Ein Syrer, der jetzt als freiwilliger Helfer für CARE arbeitet, suchte mit seiner Familie an elf Orten in Syrien vergeblich Schutz, bevor die Flucht ins Ausland gelang.

Mohammed studierte Wirtschaft, als der Krieg ausbrach. Er gab sein Studium auf, um seine Eltern und Geschwister durchzubringen. Ein Bruder ist schwer krank und braucht täglich Medikamente. "Ich bin in den Libanon gegangen, um Arbeit zu finden, aber dort sind schon Millionen von syrischen Flüchtlingen und die Lage war schwieriger als ich dachte." Die einzige Arbeit, die er finden konnte, ist das Schleppen von Ziegeln.

Weil der Krieg ihr Zuhause zerstörte, leben viele SyrerInnen in Zelten oder anderen notdürftigen Behausungen. Vergangenen Winter fiel Schnee und über mehrere Wochen sanken die Temperaturen unter null Grad. Vor allem die Kinder, die Frauen und ältere Menschen leiden unter der Kälte.

Heizöl ist kaum mehr zu bekommen und zudem so teuer geworden, dass es für die meisten Menschen nicht mehr leistbar ist. In vielen Familien streifen die Kinder auf der Suche nach Ästen und Zweigen für Feuerholz durch die Felder am Rande von Ortschaften.

Die kleinen Mädchen Dima und Raghad wachsen ohne ihren Vater auf. Er verschwand vor knapp zwei Jahren auf dem Weg zur Arbeit. Die Familie hat nie wieder etwas von ihm gehört. Dima und Raghad werden von der Großmutter versorgt. Ihre Mutter ist traumatisiert, weil sie nicht weiß, was aus ihrem Mann geworden ist. Sie trauert um einen Bruder und Neffen, die im Krieg getötet wurden. Ein weiterer Bruder wird auch vermisst.

Viele Gegenden in Syrien werden Tag für Tag bombardiert. Ein Bub steht vor einem Bombenkrater in dem Dorf, in dem er mit seiner Familie Zuflucht gesucht hat. Einen sicheren Ort gibt es in Syrien kaum noch. Die Menschen auf der Flucht treibt die Hoffnung an, dass es aber sicherer ist als da, wo sie herkommen.

CARE hilft mit seinen Partnerorganisationen Menschen in Syrien. Helfen Sie mit!

Bitte spenden Sie, um das Leid zu lindern!

 

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