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„Suffering in Silence“: Die 10 vergessenen Krisen des Jahres 2020

Leid abseits der Aufmerksamkeit der Welt: Der neue CARE-Bericht „Suffering in Silence“ listet jene zehn Ländern auf, die es 2020 kaum in die Medien geschafft haben. Die Not der Menschen stand auch im Schatten der Pandemie. In vielen Krisengebieten war das Coronavirus jedoch nur eine zusätzliche Bedrohung. „Wenn wir nicht an COVID-19 sterben, dann sterben wir an Hunger oder Gewalt“, sagen Frauen dort.

Die zehn vergessenen Krisen der Welt
1. Burundi – 2,3 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe
2. Guatemala – 10 Millionen Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze
3. Zentralafrikanische Republik – 1/4 der Bevölkerung ist vertrieben
4. Ukraine – 3,4 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe
5. Madagaskar – 50% der Kinder leiden unter Mangelernährung
6. Malawi – 2,6 Millionen Menschen brauchen Nahrungsmittelhilfe
7. Pakistan – 49 Millionen Menschen fehlt es an ausreichend Nahrung
8. Mali – 1,3 Millionen Menschen leiden Hunger
9. Papua-Neuguinea – 4,6 Mio Menschen benötigen humanitäre Hilfe
10. Sambia – 2,6 Millionen Menschen brauchen Nahrungsmittelhilfe

Lesen Sie hier den ganzen Bericht.

„Wir sehen uns mit einer zunehmenden Anzahl von Krisen und Katastrophen konfrontiert“, sagt Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin von CARE Österreich. „Die Vereinten Nationen schätzen, dass in diesem Jahr rund 235 Millionen Menschen humanitäre Hilfe benötigen werden. Die Auswirkungen von COVID-19 in Verbindung mit dem fortschreitenden Klimawandel haben diese Zahl um fast vierzig Prozent gesteigert. Das ist der höchste Anstieg, der jemals stattgefunden hast. Es ist ein historisches Ausmaß menschlichen Leids.“

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