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Österreich hilft in Krisengebieten in Ostafrika

Foto: Jennifer Bose/CARE

Die österreichische Bundesregierung stellt zwei Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds für Äthiopien und Uganda bereit. Beide Länder hatten zuletzt nicht nur mit der Corona-Krise, sondern auch mit Ernteausfällen wegen Heuschrecken zu kämpfen.

Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin von CARE Österreich, begrüßt diese wichtige Hilfe Österreichs für die Menschen in Ostafrika. CARE ist sowohl in Äthiopien als auch in Uganda im Einsatz. „Beide Länder sind derzeit massiv von den Auswirkungen von COVID19 und der Heuschreckenplage betroffen“, sagt Barschdorf-Hager.

„Viele Kinder und Jugendliche können seit Monaten keine Schulen mehr besuchen und werden aufgrund der prekären wirtschaftlichen Lage ihrer Familien auch nicht mehr in eine Regelschulbetrieb zurückkehren. Statt dessen werden sie mit ihrer Arbeitskraft zum Familieneinkommen beitragen müssen. Besonders Mädchen, die aufgrund von COVID19 ihre Ausbildung unterbrochen haben, werden diese auch danach nicht mehr fortsetzen“, so Barschdorf-Hager.

Dazu kommen nun die Heuschrecken, die in riesigen Gebieten die Felder kahl fressen. Den Menschen bleibt nach der Vernichtung der Ernte durch die Schädlinge kaum mehr etwas zum Leben.

„Die Erhöhung des Auslandskatastrophenfonds um 2 Millionen Euro durch die österreichische Bundesregierung wird einige der genannten Probleme zumindest lindern und stellt einen wichtigen Beitrag dar“, sagt Barschdorf-Hager.