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Nur wenige Minuten Zeit: Was würden Sie auf der Flucht mitnehmen?

Mehr als 13 Millionen Menschen haben seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine ihre Heimat verlassen. Die Hälfte von ihnen hat im Westen des Landes Schutz vor Angriffen gesucht. Die meisten Geflüchteten mussten fast alles zurücklassen. Sie konnten nur wenige Dinge mitnehmen.

Einige dachten, sie könnten bald nach Hause zurückkehren. In Zeiten der Unsicherheit, des Traumas und der Angst sind es manchmal die kleinen Dinge, die Hoffnung und Kraft geben und an die Heimat erinnern. Was das sein kann, zeigen diese Bilder. (Alle Fotos: Roman Yeremenko/CARE)

Für Maya (62, Foto) ist es das karierte Hemd, das sie trägt. Es gehörte ihrem vor einigen Jahren verstorbenen Mann. Wie einen Schatz hütet sie auch ein Foto von ihm, das sie auf ihrem Handy gespeichert hat.

Kristina (4) hat ihre Stoffkatze mitgenommen. Sie heißt auch Kristina. Ihr Bruder Sasha (15) hat seine Malsachen mitgebracht. Er malt sehr viel und möchte seine Bilder zu Gunsten krebskranker Kinder verkaufen. Er hatte selbst fünf Jahre Krebs.

Natalia (39) packte eine Schüssel und ein Messer ein. „Wir hatten nur einen Rucksack“, sagt die Mutter der beiden Kinder.

Die Familie von Daria (30) hat drei Hunde mitgenommen. „Die geben uns Kraft“, sagt sie. Sie sind froh, dass sie zusammen sind. Mit Daria und ihren Kindern ist auch ihre Mutter (49) und ihre Oma (74) geflohen. Die Großmutter vermisst ihren Garten sehr. „Ich war dabei, einen Baum zu pflanzen. Der wartet jetzt auf mich.“

Bitte helfen Sie Menschen aus der Ukraine mit Ihrer Spende!