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Nepal: Uma Ranas Leben zwischen Feuer und Wasser

Uma Rana Chhetri verlor in ihrer Kindheit nach einem Feuer ihre linke Hand. Sie trug fortan eine große Brandnarbe im Gesicht. Mit dem Feuer begann ein schwerer Weg.

Nach ihrer Heirat lebte Uma mit ihrem Mann in Chisapani. Dort konnte sie jedoch nicht genug Geld verdienen. Deshalb zog die Familie mit den drei Kindern nach Udharapur. Dort kauften sie ein Stück Land, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Doch dann kam die Flut.

Uma und ihre Familie standen erneut vor riesigen Schwierigkeiten: Am Morgen des 15. August 2014, so erinnert sich Uma, war das Wasser schon so weit gestiegen, dass die Häuser in ihrem Ort überflutet waren.

Die Wassermassen schwemmten alles davon, auch alles Hab und Gut ihrer Familie. Menschen rannten in Panik auf die Straße. Uma hatte Schwierigkeiten, mit nur einer gesunden Hand ihre drei Kinder und alles, was sie vom Hausrat noch retten konnte, zu packen und an einen sicheren Ort zu bringen. Ihr Mann war weit weg von zu Hause, in Indien.

Nothilfe für Flutopfer

CARE Nepal unterstützte die Flutopfer, die in einer Schule Unterschlupf fanden, mit einem Nothilfe-Projekt, das auch vom European Commission’s Humanitarian Aid and Civil Protection Department (/strong> finanziert wurde. Uma Rana Chhettri wurde damit geholfen. Zunächst erhielt, sie Nahrungsmittel und medizinische Versorgung, anschließend warme Kleidung und Hygiene-Pakete. Für diese Hilfe war Uma sehr dankbar.

"Der warme Pullover hat meiner kleinen Tochter im Winter geholfen"

Für Uma und ihre Familie war die Hilfe, die sie bekommen haben, überlebenswichtig. „Der warme Pullover hat mir und meiner kleinen Tochter geholfen, diesen kalten Winter zu überstehen. Ich weiß nicht, wie unsere Situation sonst aussehen würde", sagt Uma.

Zusätzlich profitierte sie von einem „Cash-for-Work“-Projekt, das es ihr ermöglichte, ihre Familie zu versorgen. Von dem Geld, das sie mit dem Verteilen von Trinkwasser und Kinderbetreuung verdiente, konnte sie ihre Familie drei Monate ernähren.

Wie wichtig Hygiene und sauberes Wasser sind, ist Uma bewusst. Als das Projekt-Team sie vor einiger Zeit besuchte, war sie gerade mit dem Bau einer Latrine beschäftigt, die sie mit einem Zuschuss von CARE Nepal finanzierte.

Auf dem Weg in eine bessere Zukunft

Für den Wiederaufbau ihres Hauses muss Uma noch warten, bis ihr Mann aus Indien zurückkehrt. Aufgrund ihrer Behinderung kann sie keine größeren Baumaßnahmen alleine bewältigen. Ihr neues Heim will Uma so ähnlich wie die Unterkunft gestalten, die ihr CARE Nepal zur Verfügung gestellt hat.

Uma: „Das Haus von CARE Nepal ist kostengünstig und praktisch. Unser neues Haus soll auch aus Bambus und Gras (gebaut sein. Khar ist aber nicht so einfach verfügbar, da muss man, sich mit der Waldverwaltung absprechen. Ich werde das Thema bei einem Treffen mit dem Komittee der Gemeinschaft ansprechen. Hoffentlich finden wir eine Lösung.“

Uma glaubt fest daran, dass sie nun endlich auf einem guten Weg in eine bessere Zukunft ist.