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Nach Explosion in Beirut: „Ob ich jemals zurück in die Schule kann?“

Foto: Milak Ayoub/CARE

„Jetzt leben noch mehr Menschen in Armut. Wie wir haben sie nicht mal genug zu essen. Gemüse, Fleisch, sogar Linsen sind zu teuer geworden. Meine Eltern können sich das Schulgeld für mich nicht mehr leisten“. Malak (17) beschreibt, wie es Millionen von Menschen im Libanon geht.

Nach der riesigen Explosion im Hafen von Beirut im August liegen noch immer ganze Stadtteile in Trümmern. Viele Menschen leben in schwer beschädigten Häusern, weil sie nirgendwo anders hinkönnen. Lebensmittel sind weiter knapp. CARE hat nach dem Unglück sofort Nothilfe geleistet und hilft weiter im Libanon. Herzlichen Dank an alle, die in den Wochen nach der Explosion ein CARE-Paket® gespendet haben!

Ihre Hilfe ist angekommen! Für die Menschen im Libanon war sie überlebenswichtig.

Foto: CARE

Mehr als drei Monate später wissen viele Familien aber noch immer nicht, wie es auf lange Sicht weitergehen soll. Der Libanon ist in einer tiefen wirtschaftlichen Krise. Mehr als 500.000 Menschen haben seit Jahresbeginn ihren Job verloren. Die Inflation liegt bei rund 120 Prozent. Viele Güter des täglichen Bedarfs sind unerschwinglich geworden, weil die Preise so stark steigen. Dazu kommt noch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Ausgangssperren.

„Ich kann nicht mehr in die Schule gehen. Ich habe jede Freude verloren“, sagt Malak. „Ich weiß nicht, ob ich jemals in den Unterricht zurückkehren kann, wenn wir das Schulgeld nicht haben.“ Früher war Malak Klassenbeste. Eine Ausbildung zu machen, ist ihr wichtig. „Viele meiner Träume sind zerstört“, sagt Malak. „Meine letzte Hoffnung ist, dass die Lage wieder besser wird.“

Bitte helfen Sie Mädchen wie Malak!

Was es bedeutet in wirtschaftlicher Not in einer zum Teil zerstörten Stadt zu leben, sehen Sie in diesem kurzen Video.