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Mosambik: Nach den Fluten bleibt der Hunger

Nur eine Mahlzeit pro Tag. Mehr hat Linda (am Foto) nicht zu essen gehabt, seit Wirbelsturm Idai ihr Dorf in Mosambik zerstört hat. Von CARE hat die Mutter Reis und Bohnen bekommen. Linda (29) hat nicht nur das Baby, das sie trägt. Sie muss noch zwei ältere Kinder versorgen.

Weil sie zuerst nicht auf der Liste für die Verteilung von Hilfsgütern stand, war Linda auf ihre NachbarInnen angewiesen. „Ich hoffe, dass sie ein Herz haben und mit mir und den Kindern teilen“, sagt sie.

Bitte helfen Sie!

Wie Linda geht es vielen Müttern mit Kindern. Noch immer fehlt es im Katastrophengebiet an Nahrung und Trinkwasser. Und wo sollen die Menschen hin, die kein Dach mehr über dem Kopf haben?

Das Ausmaß der Schäden ist riesig. Die Zahl der zerstörten Häuser hat sich auf mehr als 240.000 verdreifacht. Dringend gebraucht werden neben Lebensmitteln auch Plastikplanen, Seile, Werkzeug, Matten (zum Schlafen am Boden), Wasserkübel und Solarlampen.

Mütter, die ohne Hilfe ihre Kinder ernähren müssen, haben es besonders schwer, ihr zerstörtes Zuhause wieder aufzubauen.
Die Notunterkünfte sind schlecht beleuchtet und damit ein Sicherheitsrisiko für Frauen alleine. Vielen Frauen fehlen zudem die Informationen,
wie und wo sie Hilfsgüter für ihre Familien bekommen können.

Die Nothilfe von CARE hat im Katastrophengebiet schon 22.000 Menschen erreicht. Doch weitere Unterstützung ist überlebenswichtig!

Die Ernte ist vernichtet. Die Vorräte sind in den Überschwemmungen verloren.

Bitte schicken Sie ein CARE-Paket!

Der Wirbelsturm hat auch viele Schulgebäude fortgerissen oder zum Einsturz gebraucht. Allein in Mosambik wurden mehr als 3.500 Klassenräume so schwer beschädigt, dass dort niemand mehr lernen kann. Für mehr als 335.000 SchülerInnen bedeutet das, dass sie keinen geregelten Unterricht mehr haben.

Auch im benachbarten Malawi und Simbabwe liegen nach dem Wirbelsturm Schulen in Trümmern (Foto oben). Aber nur mit Bildung haben die Kinder in diesen Ländern die Chance, sich aus Armut zu befreien.

CARE wird die Menschen beim Wiederaufbau unterstützen. Bis etwa die Wohnhäuser und die Schulen wieder genutzt werden können, wird es dauern. Viel Geld ist dafür nötig. „Die Leute hier brauchen uns, damit sie sich wieder ein Leben aufbauen können“, sagt CARE-Helferin Jennifer Bose.

Jetzt kommt es auf Ihre Hilfe an!

Herzlichen Dank!

Fotos: Ninja Taprogge/CARE und Abel Whande/CARE