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Mosambik: Erschreckendes Ausmaß der Katastrophe

Foto: Josh Estey/CARE

Nach dem Wirbelsturm „Idai“ stehen weite Teile von Mosambik meterhoch unter Wasser. Wo die Fluten zurückgegangen sind, zeigt sich das riesige Ausmaß der Zerstörung. Häuser sind eingestürzt. Felder sind vernichtet.

Hunderttausende Menschen haben alles verloren. Unter ihnen sind viele Frauen und Kinder, die keine Nahrung und kein Trinkwasser haben. Sie müssen im Freien schlafen und haben nicht einmal Decken.

Bitte helfen Sie!

Andrea Barschdorf-Hager (Geschäftsführerin von CARE Österreich) im Interview mit dem ORF. Foto: CARE
Andrea Barschdorf-Hager (Geschäftsführerin von CARE Österreich) im Interview mit dem ORF. Foto: CARE

Tausende Familien stehen vor dem Nichts. „Nicht nur das Zuhause ist ihnen genommen worden, sondern auch die wirtschaftliche Grundlage“, sagt Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin von CARE Österreich. Im Interview mit dem ORF (Foto oben) ruft sie dringend zur Hilfe auf.

Der Leiter des Länderbüros von CARE in Mosambik, Marc Nosbach, spricht von riesiger Zerstörung. „Das ist eine Naturkatastrophe, die wir in der Größenordnung noch nicht erlebt haben“, erklärt Nosbach im Gespräch mit der Austria Presse Agentur (APA). 

Der Wirbelsturm hat die Hafenstadt Beira mit voller Wucht getroffen. Dort leben 500.000 Menschen. Auf Luftaufnahmen aus dem Gebiet ist über weite Strecken nur Wasser zu sehen, wo zuvor Siedlungen waren. Das Team von CARE tut alles, um schnell Hilfe ins Katastrophengebiet zu bringen. Die HelferInnen arbeiten unter schwierigsten Bedingungen, weil die Infrastruktur zerstört ist.

Foto: Josh Estey/CARE

„Es ist jetzt das Wichtigste, die Menschen zu retten“, sagt Nosbach. Es müssen auch viele Famlien in Sicherheit gebracht werden, die vor den steigenden Fluten auf Dächer geflüchtet sind. Viele haben auch in höher gelegenenen Gebieten Schutz gesucht. Dort sind sie jedoch von Versorgung abgeschnitten.

Dringend benötigt werden Nahrungsmittel und Trinkwasser.  Bitte helfen Sie mit einem CARE-Paket!

„Wir liefern Hygienepakete, unter anderem mit Seife und Wasserkannen, und Familienpakete, auch mit Moskitonetzen“, sagte Nosbach. Mehr von seinem Interview lesen Sie in diesem Beitrag der Tageszeitung „Die Presse“.

Machen Sie sich ein Bild von der dramatischen Lage vor Ort in diesem Video.