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Malawi: Platzt wegen Corona der Traum von Bildung für Mädchen?

Alinafe möchte Krankenschwester werden. Doch die Corona-Krise könnte ihren Lebenstraum zerplatzen lassen. Wie Alinafe geht es Hunderttausenden Mädchen weltweit. Die Sperren von Schulen haben sie aus dem Unterricht gerissen. Viele werden nicht mehr zurückkehren können.

„Hier in Malawi werden die Kinder bis mindestens Jänner nicht mehr in die Schule gehen“, sagt Amos Zaindi, Leiter des CARE-Einsatzes in Malawi. Ob und wann es einen Neustart geben wird, ist ungewiss. Es fehlt nicht zuletzt an Geld, die Schulen so auszustatten, dass LehrerInnen und SchülerInnen vor dem Virus geschützt sind.

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Für viele Kinder ist die Schule zudem der einzige Ort, wo sie in Sicherheit sind und keine Gewalt erleben wie z.B. in ihrem Land oder innerhalb ihrer Familie. Oft bekommen sie dort auch die einzige Mahlzeit am Tag, wenn ihre Eltern in Armut leben und nicht regelmäßig für Essen sorgen können. Wie überall in der Welt ist Schule aber natürlich auch ein Ort des Lernens und der Freundschaft.

Die Fortschritte, die bei der Chance auf Bildung für Mädchen in den vergangenen Jahren gemacht worden sind, drohen nun in der Corona-Krise zunichte gemacht zu werden. Denn es sind vor allem die Mädchen, die nicht mehr in die Schule gehen dürfen, wenn die Familie in wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist. Sie müssen oft arbeiten gehen oder sich daheim um den Haushalt und die Geschwister kümmern. Oft werden sie dazu gedrängt, früh zu heiraten. Ungeplante Schwangerschaften bedeuten auch, dass die Schule abgebrochen werden muss. Die Mädchen können dann keinen Abschluss und keine Berufsausbildung machen.

CARE setzt sich in Ländern weltweit für Mädchen wie Alinafe ein. Wir kämpfen dafür, dass sie die Möglichkeit bekommen, durch Bildung ihre Träume zu verwirklichen. „Wenn ich hart arbeite, kann ich es schaffen, Krankenschwester zu werden“, sagt Alinafe über ihr Ziel, das sie beharrlich weiterverfolgt.

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