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Libanon: „Ich will unbedingt zur Schule gehen!“

Viele junge Frauen aus Syrien werden früh verheiratet.

Nur drei Prozent der Mädchen aus syrischen Familien im Libanon besuchen eine höhere Schule. Die meisten Teenager müssen ihren Bildungsweg abbrechen. Manche von ihnen sollen im Haushalt arbeiten oder jüngere Geschwister betreuen. Seit einigen Jahren steigt auch die Zahl der jungen Frauen, die früh verheiratet werden.

Bushra (17) hat andere Pläne. „Ich möchte Englischlehrerin werden!“ Dass sie weiter zur Schule gehen kann, hat sie auch der Hartnäckigkeit und dem kämpferischen Geist ihrer Mutter zu verdanken. Diese hält Bildung für außerordentlich wichtig. Über Monate ließ Bushras Mutter nicht locker, bis eine höhere Schule bereit war, ihre Tochter aufzunehmen. 

„Das erste Jahr war sehr hart“, erinnert sich Bushra. Der Schulweg war weit. Bushra fiel es schwer, im Unterrichtsfach Englisch mitzuhalten. Nach der Flucht aus Syrien hatte sie ein ganzes Schuljahr versäumt. Das neue Zuhause von Bushras Familie im Libanon ist klein. Es gibt keinen Platz, um ungestört zu lernen. Eine Nachmittagsbetreuung mit Unterstützung bei den Hausübungen konnte sich Bushras Mutter nicht leisten.

„Ich wollte es trotz allem unbedingt schaffen!“, sagt Bushra. Und das ist ihr gelungen! Bushra hat ihre  Prüfungen zum Semesterende bestanden.

Helfen Sie mit CARE syrischen Flüchtlingen!