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Humanitäre Krise in Afghanistan: „Wir haben jeden Tag Hunger“

Foto: CARE

Es fehlt an Nahrung und Trinkwasser. Viele Familien können sich keine Lebensmittel mehr leisten. Sie verkaufen verzweifelt ihr letztes Hab und Gut, doch das reicht nicht einmal für ein paar Tage. Mehr als zwölf Millionen Menschen sind von Hunger bedroht. Sie brauchen dringend Hilfe!

Noch bevor die Sonne aufgeht und die sengende Hitze beginnt, fragen sich in Afghanistan Hunderttausende Eltern, wie sie die nächsten Stunden überstehen sollen. Wo sollen sie Mahlzeiten für die Kinder hernehmen? Vor allem die vielen Geflüchteten, die jede Nacht im Freien verbringen müssen, überleben nur von einem Tag zum nächsten. Die Gedanken der Mütter und Väter kreisen um: „Werden wir etwas zu essen haben? Wo sollen wir Trinkwasser finden? Wo werden wir heute Abend schlafen?“

CARE ist seit 1961 in Afghanistan im Einsatz. Wir werden uns auch jetzt nicht zurückziehen, sondern im Land Nothilfe leisten. Gerade jetzt ist es wichtig, dass Familien humanitäre Hilfe und internationale Unterstützung bekommen.

Bitte helfen Sie mit einer Spende!

In weiten Teilen des Landes leiden die Menschen unter Dürre. Auf den ausgetrockneten Feldern gedeihen kaum Pflanzen. Ernten fallen aus. Die wenigen Vorräte sind schon längst aufgebraucht. Der vergangene Winter war zu warm. Es ist um die Hälfte weniger Regen und Schnee gefallen als um diese Jahreszeit üblich.

Bereits vor den jüngsten Ausbrüchen von Gewalt waren viele Familien auf der Flucht. Mehr als 550.000 Menschen mussten allein dieses Jahr ihr Zuhause zurücklassen. Mehr als 80 Prozent von ihnen sind Frauen und Kinder. CARE wird sie nicht im Stich lassen, sondern weiter vor Ort helfen.

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