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Klima: „Nicht weiter diskutieren“

Zum Start der nächsten Runde der Klimaverhandlungen in Bonn fordert CARE die Regierungen auf, den Weg für ein global gerechteres und ehrgeiziges Klimaabkommen freizumachen. "Die Regierungen können nicht weiterhin auf ihren Positionen verharren und den Kopf unten halten", so CARE-Klimaexperte Sven Harmeling. "Die Verhandlungen in Bonn werden den Maßstab für die UN-Klimakonferenz in Paris in einem halben Jahr setzen. Sie zeigen, ob der Rhetorik auch konkrete Handlungen folgen."

 

Komplett auf erneuerbare Energien umschwenken 

CARE fordert, dass mehr Geld für Entwicklungsländer bereitgestellt werden muss, um Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel auszuweiten. Die wirtschaftlich stärkeren Länder müssen eindeutliches Signal setzen: Verlust und Schaden für viele Entwicklungsländer sind wegen des Versagens reicher Länder, Emissionen zu senken, bereits groß. Zudem braucht es klare Verpflichtungen und Prozesse geben, um die globale Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken.

 

Noch vor 2020 müssen Emissionen weiter gesenkt werden

Die Verhandlungen in Paris sollen zu einer langfristigen Verpflichtung führen: "Wir können nicht immer weiter diskutieren und wichtige Entscheidungen vertagen. Es wurden zwar Schritte in die richtige Richtung gemacht. Aber die bisherigen Zusicherungen zur Emissionssenkung lassen immer noch hunderte von Millionen Menschen am Abgrund von Wetterextremen und Nahrungsmittelunsicherheit stehen", so Harmeling. Die Ungleichheit und Ungerechtigkeit wirken sich besonders schlimm auf die ärmsten und benachteiligten Menschen aus: Kleinbauern, Frauen und Kinder.