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Vertrieben und heimatlos: Kein Ende der Gewalt im Jemen

Vertriebene in der Region Marib. Foto: CARE

Familien sind auf der Flucht vor Gewalt und Kämpfen. Sie haben ihr Zuhause und ihr weniges Hab und Gut verloren: CARE ist sehr besorgt um die Sicherheit von hunderttausenden Vetriebenen, die von der Eskalation der Kämpfe in der jemenitischen Region Marib betroffen sind.

Die Vereinten Nationen schätzen, dass in den letzten zwölf Monaten 113.000 Menschen vertrieben wurden, wobei allein in den letzten zehn Tagen rund 6.000 Menschen ihre Heimat verlassen mussten; weitere 385.000 Menschen könnten zur Flucht gezwungen werden, wenn die Kämpfe anhalten.

Zugang zu sauberem Wasser ist kaum möglich. Foto: CARE

CARE und andere humanitäre Organisationen leisten Hilfe in den Flüchtlingscamps. Die meisten vertriebenen Familien sind bereits zum zweiten Mal auf der Flucht und haben kaum Zugang zu medizinischer Versorgung, sauberem Wasser und sanitären Anlagen, was insbesondere die Sicherheit von Frauen und Mädchen beeinträchtigt.

CARE fordert Friedensverhandlungen. Foto: CARE

CARE fordert die Konfliktparteien im Jemen auf, sofortige und umfassende Maßnahmen zu ergreifen, um das Leid der Bevölkerung zu lindern. Dazu gehören der Schutz der Zivilbevölkerung vor Angriffen und Vertreibung sowie die Aufhebung aller Einfuhrbeschränkungen für humanitäre Hilfe in Häfen und Flughäfen des Landes und die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen mit dem Ziel eines dauerhaften Waffenstillstandes.