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Irak: „Ich war als Schwangere unterernährt und in Angst um das Baby“

Foto: HARIKAR

Geschwächt, mit einem unterernährten Kleinkind und ohne Geld, um Nahrung zu kaufen. In dieser schlimmen Lage befand sich die Familie von Fatima (Foto). Sie irrte auf der Flucht vor Gewalt durch den Nordwesten des Irak und suchte in Flüchtlingslagern Schutz. Nach der Rückeroberung der Region Mossul kehrte Fatima mit ihrem Mann und ihrem Kind 2017 in ihre Heimatstadt Rabiya zurück.

Fatima erwartete dort nach einiger Zeit ihr zweites Kind. „Wir waren voller Hoffnung. Doch das Glück hielt nicht lange an: Mein Gesundheitszustand und der meines ungeborenen Kindes verschlechterten sich. Wir brauchten dringend medizinische Hilfe“, erzählt Fatima. Doch die Jahre der Besetzung und die Kämpfe hatten die zivile Infrastruktur stark in Mitleidenschaft gezogen. Es gab nicht genügend Geburtseinrichtungen oder Ärzte. Die Familie hatte kein Geld, um eine private Klinik zu bezahlen.

In dieser Zeit begann CARE mit der Bereitstellung von Medikamenten und Laborgeräten für das öffentliche Gesundheitszentrum von Rabiya. „CARE war unsere Rettung“, sagt Fatima. „Ich war stark unterernährt. Im Gesundheitszentrum bekam ich endlich die medizinische Unterstützung, die ich brauchte. Ich konnte mit einem Arzt sprechen, erhielt wichtige Medikamente sowie eine Geburtsausstattung mit Hygieneartikeln, Babykleidung, Windeln und einer Decke.“

Fatimas Baby kam gesund zur Welt (Foto). „Mittlerweile ist wieder so etwas wie Normalität in unser Leben eingekehrt: Meine Kinder sind glücklich und mein Mann verdient genug, dass wir uns wieder ausreichend Lebensmittel leisten können“, berichtet Fatima. „Gesundheitlich geht es mir viel besser. Ich will jetzt für die Gemeinschaft arbeiten und meine Nachbarn und Verwandten unterstützen, indem ich mein Wissen über Gesundheitsvorsorge mit ihnen teile.“

CARE unterstützt auch ein Gesundheitszentrum in Al-Shuhada. Dort wurde dieses Baby geboren (Foto unten). Die Geburt war schwierig, aber durch den medizinischen Noteinsatz überlebten der kleine Bub und seine Mutter Amsha. Auf dem Bild ist der Neugeborene mit einer Ärztin der Klinik zu sehen. „Ohne diese Hilfe hätte ich mein Baby verloren. Ich bin sehr dankbar“, sagt Amsha.

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Foto: Dr. Omar Noaman Saleh/CARE