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Spinat für eine gute Zukunft: Küchengärten in Burundi

Von einem Freund hat er gelernt, wie man einen Küchengarten anlegt. Der Verkauf von Gemüse ermöglichte den Aufbau einer Hühnerzucht. Foto: CARE
Der Verkauf von selbst angebautem Spinat ermöglichte ihm den Kauf der Hühner. Foto: CARE

„Spinat ist gesund und gut für dich!“ So etwas hören Kinder in Europa oft. Dass das stimmt, hat Cédric Niyubahwe (12) auf andere Art erfahren als es zumeist gemeint ist. Für ihn war der Anbau von Spinat der Start in ein Leben als Kleinbauer und Jungunternehmer.

Der Grundschüler ist ein gutes Beispiel dafür, dass neues Wissen, wie CARE es vermittelt, schnell weite Kreise zieht. Denn Cédric hat über einen kleinen Umweg von einem CARE-Projekt profitiert.

„Mein Freund ist Mitglied in einem der Jugendzentren, in denen die CARE-Trainings stattfinden“, erzählt Cédric. Jugendliche lernen dort unter anderem, wie sie Küchengärten anlegen. Denn viele Menschen können es sich schlicht nicht leisten, Gemüse zu kaufen.

In Burundi unterstützt das Landwirtschaftsministerium die Errichtung dieser Gemüsegärten, um Mangelernährung entgegenzuwirken. In den CARE-Küchengärten werden vor allem Spinat, Amarant, Lauch, Zwiebel, Sellerie, Kohl und Karotten angebaut.

Als Cédric seinem Freund dabei zusah, wie er einen Küchengarten anlegte, erkannte er das Potenzial und ergriff selbst die Initiative. „Ehrlich gesagt, habe ich einfach nur das nachgemacht, was mein Freund gemacht hat“, lacht Cédric. „Ich habe Spinat angebaut, und das hat wirklich gut funktioniert.“

Einen Teil der Ernte verwendete seine Familie, den Rest verkaufte er auf dem Markt. „Die Einnahmen aus dem Spinatverkauf habe ich in zwei Küken investiert. Ich habe sie aufgezogen und eines davon hat dann selbst ein Küken bekommen.“

Mit dem Verkauf eines seiner Hühner finanzierte er wiederum den Kauf von Avocados. Cédric ist stolz auf seinen Erfolg und sagt: „Ich schaffe beides, die Schule und mein Geschäft. Ich bin gut organisiert: Am Wochenende oder nachmittags verkaufe ich auf dem Markt, vormittags gehe ich zur Schule und abends lerne ich.“ Er will künftig weiter das Gelernte mit seinem Geschäft verknüpfen. Wir wünschen ihm viel Erfolg!

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