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Hungersnot: Schlimmste Dürre seit 40 Jahren am Horn von Afrika

In Äthiopien, Kenia und Somalia ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Nach Jahren der Dürre wurden einst fruchtbare Felder zu Wüsten. Es herrscht Hungersnot. Lebensmittel waren schon zuvor für die arme Bevölkerung kaum leistbar. Seit die Preise so stark gestiegen sind, wurden sie nahezu unleistbar. Am Horn von Afrika sind über 36 Millionen Menschen von Hunger betroffen. Allein in Somalia leiden fast acht Millionen Menschen an verheerendem Mangel an Nahrung. 200 Kinder starben bereits an Unternährung. Hundertausende mussten alles zurücklassen, weil es für sie in ihrer Heimat keine Nahrung und kein Trinkwasser mehr gibt.

„Wir essen nur drei oder vier Mal in der Woche etwas. Für mehr reicht es nicht“, erzählt Hodan, eine junge Mutter. In ihren Armen hält sie ihr weinendes, acht Monate altes Baby Abdiraham. Der Bub ist akut unterernährt. Chronischer Hunger ist die Hauptursache dafür, dass viele Kinder noch vor ihrem fünften Geburtstag sterben. Jene, die überleben, spüren oft ein Leben lang die gesundheitlichen Folgen der Mangelernährung. CARE hilft unermüdlich: mit nährstoffreicher Aufbaunahrung für Kleinkinder, Lebensmitteln für Familien, Hygieneartikeln und dem Nötigsten zum Überleben. Ihr CARE- Paket® rettet Leben – bitte helfen Sie jetzt!

Nur alle drei Tage etwas zu essen und nicht einmal ein halber Liter Wasser pro Tag – so kann kein Mensch überleben. Schon gar nicht kleine Kinder, die von Geburt an geschwächt sind, weil ihre Mütter auch während der Schwangerschaft zu wenig Nahrung hatten. In den Gesundheitseinrichtungen von CARE stehen Mütter mit ihren Kindern Schlange, damit diese gewogen und gemessen werden. Wenn das Maßband beim Umfang des Oberarms rot anzeigt wie auf dem Foto, ist das Kind unterernährt.

CARE-Nothelferin Sarah Easter hat in Somalia zuletzt viele Kinder gesehen, die dringend Hilfe brauchen. In der Krankenstation , die sie besucht hat, wurden allein in diesem Jahr schon 367 Kinder behandelt. „Ein Baby hängt am Tropf“, berichtet sie. „Ein Neugeborenes hat Fieber und wacht nur ab und zu auf, um eine spezielle Milch zur Stärkung zu trinken.“

Die Dürre hat die Menschen ihrer Lebensgrundlage beraubt. Ihr Vieh ist verendet, ihre Felder sind verdorrt. Familien haben kein Einkommen mehr und hungern. Wasser muss teuer gekauft werden. Doch selbst dann ist es zu wenig. „Familien müssen mit 13 Liter Wasser pro Kopf für einen Monat auskommen“, berichtet die Nothelferin.