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Warten auf Hilfe im Jemen: „Die Kinder sterben als Erste“

Bei dem Kind wird durch Messen des Umfangs des Armes Unterernährung festgestellt.

Ein Baby schreit vor Hunger. Wie so viele Kinder bekommt es nicht genug zu essen. CARE-Helfer Otto Zentel war vor kurzem im Jemen und hat unvorstellbares Leid gesehen. „Jetzt ist es akute Unterernährung, die gerade Kinder extrem trifft, weil sie die geringsten Reserven haben. Und das sind dann die Ersten, die sterben“, sagt Zentel in diesem Interview mit der Deutschen Welle.

CARE gehört zu den wenigen Hilfsorganisationen, die im Jemen lebensrettende Hilfe leisten. Bitte spenden Sie!

Von den 30 Millionen EinwohnerInnen des Landes droht fast der Hälfte der Hungertod. Jeden Tag wird die Lage schlimmer. Die kargen Vorräte sind längst aufgebraucht, doch der Krieg geht weiter. Seit um den Seehafen Hodeidah gekämpft wird, ist die hungernde Bevölkerung von der Einfuhr von Lebensmitteln und damit auch von Hilfslieferungen abgeschnitten.

Die internationale Gemeinschaft drängt auf ein Ende der Kämpfe, um die Menschen zu retten. Es bleibt kaum noch Zeit. „Wir verlieren den Kampf gegen den Hunger“, warnt der Chef der UN-Nothilfe Mark Lowcock.

CARE-Helfer Zentel hat in den Städten Menschen gesehen, die auf Müllhalden nach Essbarem suchen. Die UN berichtet, dass in einigen Gebieten Blätter die einzige verbliebene Nahrung sind. Mehr darüber hören Sie in dieser Reportage von Inforadio.de.

Die hygienischen Zustände sind katastrophal, weil die Infrastruktur zusammengebrochen ist. „Auf den Straßen steht knöchelhoch das Abwasser“, sagt Zentel.

CARE unterstützt Familien mit Lebensmitteln und Bargeld und stellt sauberes Wasser bereit. Wir reparieren Wasserstellen und verteilen Hygiene-CARE-Pakete, um die Übertragung von Krankheiten wie Cholera zu verhindern. Bisher hat CARE im Jemen zwei Millionen Menschen mit Hilfe erreicht.

Im Jemen ist ein Drittel der etwa 30 Mio. EinwohnerInnen unterernährt.

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