Diese Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen.
Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Alle Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

  • Home
  • News
  • Hitze: Millionen Menschen fliehen vor dem Klimawandel

Hitze: Millionen Menschen fliehen vor dem Klimawandel

Unser Planet steuert auf eine Erwärmung um bis zu vier Grad zu. Breite Flächen der Erde könnten unbewohnbar werden. Bis 2070 wären rund drei Milliarden Menschen Hitze wie in der Sahara ausgesetzt, heißt es in einem neuen Bericht von CARE. Bereits 2019 mussten 23,4 Millionen Menschen wegen starker klimatischer Veränderungen aus ihrer Heimat fliehen.

Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin CARE Österreich, erklärt: „Durch den Klimawandel verursachte Vertreibung ist für Millionen von Menschen längst harte Realität. Kommt es zu einem globalen Temperaturanstieg von drei oder mehr Grad, könnte die ohnehin schon fragile Situation für viele ärmere Länder unwiderruflich eskalieren. Dann würden hunderte Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden. Wir müssen also alles dafür unternehmen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.“

Der CARE-Bericht zeigt: Frauen und Mädchen in ärmeren Regionen leiden unverhältnismäßig stark, da die Auswirkungen des Klimawandels die Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen weiter verschärfen. Frauen benötigen daher nicht nur dringend größere finanzielle Unterstützung. Sie müssen auch endlich als Teil der Lösung verstanden werden.

„Unsere Erfahrung zeigt, dass Frauen der Schlüssel zum Aufbau von Widerstandsfähigkeit sind, insbesondere in ärmeren, stark von der Klimakrise betroffenen, Regionen“, sagt Sven Harmeling, Klimaexperte von CARE. „Daher fordern wir, mehr Führungspositionen mit Frauen zu besetzen und Frauen stärker in Entscheidungsprozesse einzubinden, etwa bei der Vorbeugung von klimabedingter Vertreibung und in der Reaktion darauf.“

Bitte helfen Sie mit CARE!

Sie möchten weitere Informationen? Bitte lesen Sie hier den CARE-Bericht „Evicted by Climate Change – Confronting the Gendered Impact of Climate-Induced Displacement“