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Heuschrecken vernichten die Ernte: Menschen leiden Hunger

Foto: Ruvan Boshoff

Wo die Heuschrecken hinkommen, hinterlassen sie Zerstörung. Zuerst traten sie in Teilen Ostafrikas und auf der arabischen Halbinsel auf. Jetzt erreicht die Plage auch Afghanistan und Pakistan. Schwärme von Wüstenheuschrecken fressen ganze Ernten auf. Sie lassen den Menschen in manchen Regionen kaum etwas zum Leben übrig. Von den Insekten vernichtet werden vor allem Weizen, Baumwolle und Gemüse.

Die Menschen hungern. Denn bereits zuvor waren z.B. in Pakistan die Lebensmittel knapp. Das Nachbarland Afghanistan hat ebenfalls mit dem Coronavirus und jetzt noch mit gefräßigen Insekten zu kämpfen. Das Gesundheitssystem liegt am Boden. Anhaltende Kämpfe, Ausgangssperren und Marktschließungen aufgrund von COVID-19 lassen die Preise für Lebensmittel steigen. Nun verschärfen die Heuschrecken diese Entwicklung. Rund 10 Millionen Menschen haben in Afghanistan nicht ausreichend Nahrung.

Frauen und Kinder leiden besonders. „Wenn sie auf der Straße betteln, laufen sie noch dazu Gefahr, Opfer von Gewalt zu werden“, sagt CARE-Nothelferin Mamoon Khawar.

Bitte helfen Sie mit einer Spende!

CARE unterstützt Bauern und Bäuerinnen im Kampf gegen die Heuschrecken mit der Verteilung von Pestiziden und Sprühgeräten. Bestehende Hilfsprogramme wurden angepasst und um die Verteilung von Schutzausrüstung vor dem Coronavirus ergänzt. Damit sich die Unterernährung nicht weiter ausbreitet, leistet CARE Hilfe mit Grundnahrungsmitteln und Bargeld für Menschen in Not.