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#HerFuture – Das Recht auf ein freies und selbstbestimmtes Leben

Die Weltgesundheitsorganisation sprach von einer „unsichtbaren Epidemie“. Damit ist die Mütter- und Kindersterblichkeit, die 800 Frauen in Folge von Schwangerschaft und Geburt und 16.000 Kinder unter fünf Jahren in Entwicklungsländern täglich das Leben kostet, gemeint. Unter dem Hashtag #HerFuture startet am 11. Juli der Global Summit on Family Planing in London. Insbesondere im südlichen Afrika sind die Mütter- und Kindersterblichkeitsraten besonders hoch. Lediglich 56% der Frauen in Afrika entbinden in einer Gesundheitseinrichtung und nur 40% der Neugeborenen werden die ersten sechs Monate ausschließlich gestillt. Die Ursachen hierfür sind vielfältig:

·         die schwache Umsetzung politischer Maßnahmen,

·         schlechte Gesundheitsleistungen,

·         soziokulturelle Praktiken und Geschlechterungleichheiten können hier genannt werden.

Diese beeinträchtigen das Leben und die Gesundheit von Müttern und ihren Kindern.

Im Bereich Mütter- und Neugeborenengesundheit arbeitet CARE, zusammen mit der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und der Europäischen Kommission, in zwei der ärmsten Regionen in Kenia – Kisumu und Siaya. CARE organisiert Gesundheitsschulungen und Aufklärungsveranstaltungen für Jugendliche, Frauen und Männer. In den „Mütter für Mütter“-Gruppen erhalten die jungen Frauen Schulungen über die richtige Ernährung sowie Impfinformationen. „Viele Menschen sind bereits an Fehlernährung gestorben,“ erzählt Felix Oketch, einer der Sozialarbeiter des Nawiri Projektes im Bundesstaat Siaya. „Für unsere Gemeinschaft ist das Nawiri Projekt wie ein Geschenk Gottes,“ meinte er schließlich.

 

Der kommende Global Summit on Family Planing sowie die Arbeit von CARE in Kenia beschäftigen sich jedoch noch mit einem weiteren wichtigen Thema: Sexuelle reproduktive Rechte. Hinter diesem technisch, sperrigen Begriff versteckt sich nichts anderes als das Recht auf seelisches Wohlbefinden, im Sinne von befriedigender und sicherer Sexualität und selbstbestimmter Fortpflanzung. Mit anderen Worten, es geht um die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Frauen wie sie auch in den Sustainable Development Goals (Agenda 2030) festgeschrieben sind.