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Haiti: „Ich wohne unter einer Plastikplane. Meine kleine Tochter ist krank.“

„Schon vor dem Erdbeben war unser Leben sehr schwer. Für Wasser mussten wir auf Regen warten, weil wir keine Wasserspeicher hatten. Kaum jemand konnte sich medizinische Versorgung leisten“, berichtet die 23-jährige Lourdia aus Jérémie. „Nun ist mein Haus komplett zerstört. Ich wohne unter einer kleinen Plastikplane. Meine Tochter ist bereits erkältet. Wir haben kein sauberes Wasser. Eine Untersuchung beim Arzt kann ich nicht bezahlen.“

Seit dem Erdbeben am 14.August arbeiten CARE-Teams in Haiti rund um die Uhr, um Menschen in ländlichen Gebieten mit Hilfe zu erreichen. Doch massive Schäden an Straßen und Brücken führen dazu, dass Hilfsgüter nicht schnell genug geliefert werden können.

Die heftigen Erdstöße erschütterten vor allem den Westen des Landes. 2.207 Menschen starben und 12.268 wurden verletzt. Rund 130.000 Häuser wurden zerstört oder stark beschädigt. Tropensturm Grace und schwere Regenfälle verschlimmerten die Lage der Menschen im Krisengebiet. In Jérémie ist eine Brücke eingestürzt. Das behindert den Hilfseinsatz. „Die Brücke ist der einzige Weg aus der Stadt zu den schwer vom Erdbeben betroffenen ländlichen Gemeinden. Wir versuchen andere Wege dorthin zu finden, aber es ist ein Wettlauf gegen Zeit“, sagt CARE-Nothelferin Lora Wuennenberg.

Rund 120.000 Menschen erhielten bislang Soforthilfe wie sauberes Trinkwasser, CARE-Hygiene-Pakete und Plastikplanen. Doch die Not ist weiter groß.

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