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Geflüchtet in den Sudan: „Es gibt hier nichts zu essen für die Kinder“

Nach dem Ausbruch von Gewalt in der Region Tigray in Äthiopien haben mehr als 50.000 Menschen Schutz im benachbarten Sudan gesucht. Doch das Land steckt selbst in einer schweren Krise. Hunger ist weit verbreitet. Jetzt fehlt es an allem, um die Flüchtlinge zu versorgen. Viele von ihnen kommen traumatisiert, ausgehungert und am Ende ihrer Kräfte an.

„Eine Mutter erzählte mir, dass die Straßen mit Leichen übersät waren. Um ihre Kinder zu beruhigen, sagte sie ihnen, dass diese Menschen nur schliefen“, sagt CARE-Nothelfer Tesfaye Hussein. Im Sudan sind die Geflüchteten in Sicherheit. Doch es gibt weder Unterkünfte noch ausreichend Nahrung oder Trinkwasser.

Essen wird höchstens einmal am Tag verteilt. „Es ist so wenig, dass es nicht einmal für die Kinder reicht“, sagt eine Frau, die mit ihren drei Kindern geflüchtet ist. „Wir haben auch kein Wasser. Wir schlafen hier auf dem Boden.“ CARE ist in den Flüchtlingslagern im Sudan im Noteinsatz und bringt den Menschen Lebensmittel. Viele Familien hungern. Der Bedarf an Hilfsgütern ist riesig. Bitte helfen Sie mit einem CARE-Paket®!

„Bitte helft den Müttern mit Babys!“, sagt die 52-jährige Almaz zum CARE-Nothilfeteam. „Wir warten auch auf Hilfe, aber die Mütter mit den Säuglingen brauchen sie dringender.“ Almaz ist in Not und dennoch bereit zu verzichten. Im Moment bilden sich lange Schlangen von Menschen, sobald Hilfsgüter eintreffen. Doch viele gehen leer aus.

CARE wird in den nächsten Wochen den Hilfseinsatz verstärken. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!