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Endlich Schule!? Corona-Krise schränkt weltweit das Recht auf Bildung ein

Foto: Daniel Romana/CARE

Endlich Schule!? Oder verschlossene Schultore? Die Corona-Krise schränkt das Recht von Kindern auf Bildung weltweit stark ein. Um die Verbreitung des Virus einzudämmen, sind zum Beispiel in Ländern Lateinamerikas die Schulen geschlossen. Mehr als 154 Millionen Schüler und Schülerinnen müssen nun zu Hause lernen. Dabei ist „Home Schooling“ sehr oft nicht einmal möglich.

Kinder aus armen Familien, die z.B. keinen Computer oder keinen Internet-Anschluss haben, sind vom Unterricht ausgeschlossen, wenn dieser nur online stattfindet. Dass Kinder deshalb bei der Bildung hinter Gleichaltrige zurückfallen, die daheim Förderung erhalten, ist selbst in Österreich so.

Foto: Kate Adelung

In Ländern wie Afghanistan oder Malawi (Foto) bedeuten die durch die Pandemie erzwungenen Sperren der Schulen, dass sich die Tore zur Bildung für viele Kinder für immer schließen. Das betrifft vor allem Mädchen. „Manche Kinder werden nie mehr in die Schule zurückkehren“, sagt CARE-Bildungsexpertin Rachel Hartgen. „Ihre Familien stehen auch wirtschaftlich so stark unter Druck, dass sie diese harte Entscheidung treffen müssen.“ Oft müssen Kinder arbeiten, um zum Familieneinkommen beizutragen.

In Malawi hat sich nach den Schulschließungen die Zahl der Kinderehen nahezu verdoppelt. Mädchen werden früher verheiratet. Schon vor der Pandemie war die Hälfte der Mädchen zum Zeitpunkt der Hochzeit jünger als 18 Jahre.

CARE wird sich auch unter den erschwerten Bedingungen des Kampfes gegen COVID-19 für das Recht auf Bildung einsetzen und vor allem Mädchen und Frauen stärken.

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