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Ebola: Wiederaufbau nach der Epidemie

Die Weltgesundheitsorganisation (geht von rund 24.000 Fällen von Ebola aus. Mehr als 9.800 Menschen starben an der Krankheit. Seit Anfang dieses Jahres geht zwar die Zahl der Ansteckungen zurück, aber der Kampf gegen Ebola ist noch nicht gewonnen. Die ohnehin schwachen Gesundheitssysteme in Ländern wie Sierra Leone und Liberia drohen unter der Last der Versorgung von Ebola-PatientInnen zusammenzubrechen und brauchen Unterstützung von CARE. Auch die wirtschaftlichen Folgen der Krankeit sind enorm.

 

Nach Ernteausfällen sind die Vorräte aufgebraucht

Über Monate waren die Grenzen zu Nachbarstaaten dicht. Für die Bevölkerung in den von Ebola betroffenen Staaten galten strikte Reisebeschränkungen. In vielen Gebieten gab es Ausgangssperren. Schulen und Märkte blieben zu. Seit diese Maßnahmen nach und nach aufgehoben wurden, kehren die Menschen wieder in ein freies Leben zurück.

Es wird jedoch noch lange dauern, bis die Folgen der Einschränkungen durch Ebola überwunden sind. Bauern und Bäuerinnen konnten ihre Felder nicht bewirtschaften. Die Ernten konnten nicht eingefahren werden. Neue Saat wurde nicht gesät.

CARE hilft und stellt in den Dörfern Saatgut und Hilfsmittel für die Landwirtschaft zur Verfügung. Mehr als 40.000 Menschen unterstützte CARE bereits beim Bezug von Nahrungsmitteln.

 

Hygiene rettet Leben

CARE konzentriert sich auf die Vorbeugung von Ebola. Dazu gehören Schulungen der Bevölkerung über Hygienemaßnahmen und die Einhaltung von Sicherheitsstandards zum Schutz vor Ansteckung. Mit diesen Trainings hat CARE in Sierra Leone und Liberia 200.000 Menschen erreicht.

Hygiene-Pakete wurden an 34.000 Haushalte verteilt. Händewaschen vor und nach dem Betreten von Gebäuden zählt nach wie vor zu den wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen. Bis die Zahl der neuen Fälle von Ebola auf null gesunken ist, wird CARE weiter Hygiene-Schulungen anbieten. Vor allem in den ländlichen Gebieten braucht die Bevölkerung Unterstützung im Kampf gegen die Seuche.