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Der Süden Afrikas leidet unter großer Dürre

Das ist Admira aus Mozambik. Ihre Eltern können ihr und ihren beiden Schwestern nicht mehr als eine oder zwei Mahlzeiten am Tag geben.

Die Folgen des Wetterphänomens El Niños werden noch bis 2017 spürbar sein. Damit ist die Ernährung von 41 Millionen Menschen in Gefahr.

Meteorologen haben El Niño für beendet erklärt, doch für die bereits massiv geschwächten Regionen im Süden Afrikas ist dies kaum ein Trost. Die Dürre bleibt und mit ihr auch der Hunger. 41 Millionen Menschen sind betroffen. Massive Ernteausfälle treiben den Maispreis in Teilen Malawis, Mosambiks und Simbabwes in die Höhe, gefährden Ernährungssicherheit und Lebensgrundlage der Menschen.

Wie sieht die Lage in den einzelnen Ländern aus? Wie hilft CARE? Ein kurzer Überblick:

Ein Spielplatz, den CARE mit einer Dorfgemeinschaft und Freiwilligen in Mosambik errichtet hat. Foto: Johanna Mitscherlich/CARE

Mosambik

Prognosen zufolge setzt sich die extreme Trockenheit auch hier in den kommenden Monaten fort. Dies führt zu Problemen bei Anbau und Ernte und verstärkt so die ohnehin schon unsichere Nahrungsmittelversorgung in den Dürregebieten. Fast 90 Prozent der Bauern und Bäuerinnen konnten in der laufenden Saison schlecht bis gar nicht ernten oder keine neuen Setzlinge pflanzen.

Zusammen mit anderen Hilfsorganisation unterstützt CARE etwa 35.000 von der Dürre betroffene Haushalte in den Regionen Inhambane und Gaza mit Nahrungsmitteln, Wasser und sanitären Anlagen. Neben diesen akuten Nothilfemaßnahmen unterstützt CARE die Menschen dabei, ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Wetterphänomenen zu steigern.

In Simbabwe fehlt es an Wasser und Nahrung. Foto: CARE

Simbabwe

2,8 Millionen Menschen, fast ein Viertel der Bevölkerung, sind von den Folgen einer massiven Dürre betroffen. Niederschläge in März und April haben zu geringen Verbesserungen auf spät bepflanzten Feldern geführt, doch den meisten Bauern und Bäuerinnen drohen schwere Ernteausfälle.

Den Menschen fehlt es an grundlegenden Gütern: Wasser, Nahrung, sanitären Anlagen. Momentan versorgt CARE über 450.000 Menschen mit dem nötigen Essen. In den kommenden Monaten und Jahren wird CARE unter anderem Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel durchführen.

Familien mit Kindern gehen die Nahrungsmittel aus. Foto: CARE

Malawi

Die Folgen El Niños werden noch weit bis ins nächste Jahr spürbar sein. Nationalen Behörden zufolge sind in den kommenden Monaten bis zu 40 Prozent der Bevölkerung auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen. Grund hierfür ist ein extremer Rückgang der landesweiten Maisproduktion. Schon jetzt essen viele Familien nur noch ein bis zwei Mal am Tag.

CARE verteilt gezielt Lebensmittel an mangelernährte Kinder und Frauen. Bis dato konnte CARE so die Ernährungssituation von rund 165.000 Menschen verbessern. Darüber hinaus unterstützt CARE Gemeinden dabei, Rücklagen zu bilden und sich auf kommende Dürren vorzubereiten, etwa durch die Verteilung von dürreresistenterem Saatgut oder dem Aufbau von Kleinspargruppen.

Vor allem Frauen und Kinder leiden, weil durch die Dürre Nahrung teurer wurde und schwer zu bekommen ist. Foto: CARE

Madagaskar

Die Ernährungslage von 665.000 Menschen in den südlichen Provinzen Anosy, Androy und Atsimo-Atsinanana gilt als unsicher, insbesondere Frauen und Kinder leiden unter der schweren Dürre und den steigenden Lebensmittelpreisen.

CARE leistet Nahrungsmittel-Nothilfe für über 10.000 stark betroffene Kinder, schwangere Frauen und stillende Mütter. Darüber hinaus unterstützt CARE 5.000 Haushalten mit Saatgut und Bewässerungssystemen.

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