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Damit keine Träume platzen: Sichere Arbeitsmigration für Frauen aus Bangladesch

Die Aussicht auf Arbeit und Wohlstand lockt viele junge Frauen aus Bangladesch zur Arbeit ins Ausland. Oft werden ihre Hoffnungen enttäuscht. CARE sorgt in einem Projekt für Aufklärung.

In vielen ländlichen Gegenden Bangladeschs herrscht große Armut. Die Suche nach Arbeit führt deshalb viele Menschen ins Ausland, meist in die Länder der arabischen Halbinsel. Das Geld, das sie von dort in die Heimat schicken, ist für viele Familien überlebenswichtig. Diese sogenannten Remittances sind zu einem wesentlichen Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes geworden.

Deshalb wird die Arbeitsmigration inzwischen von staatlicher Seite gefördert und z.B. durch Berufstrainings unterstützt.  Junge Frauen wählen häufig den Weg ins Ausland oder werden von ihren Familien dazu gedrängt. Doch oft platzen die Träume von gut bezahlter Arbeit im Ausland. Denn die Betroffenen sind meist nur schlecht über ihre Rechte und mögliche Gefahren informiert. Von Vermittlungsagenturen, Zwischenhändlern und Arbeitgebern im Zielland werden sie oft ausgebeutet.

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CARE arbeitet deshalb in einem Projekt, das von der Europäischen Union sowie dem International Center of Migration Policy Development (ICMPD) gefördert wird, daran, die Arbeitsmigration für Frauen aus Bangladesch sicherer zu machen.

Im Projekt wurde  eine Informationskampagne für Frauen, die vorhaben, im Ausland zu arbeiten, gestartet. Sie werden darin über ihre Rechte und die Risiken von Migration und Arbeit im Ausland aufgeklärt, damit sie eine fundierte Entscheidung treffen können. Wenn nötig erhalten sie auch rechtliche Unterstützung. Das Video ist im Rahmen des Projekts in Bangladesch entstanden und wird im lokalen Fernsehen und auf Bildschirmen in Beratungseinrichtungen vor Ort ausgestrahlt.

Nähere Projektinfos finden Sie hier.