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Corona-Virus trifft Vertriebene in Syrien besonders hart

Wie mit Seife Händewaschen, wenn es nicht einmal eine Notunterkunft gibt? Wie vor Krankheit schützen, wenn alle im Zelt leben und keinen Wasseranschluss und kein WC haben? In Idlib im Nordwesten von Syrien drängen sich rund drei Millionen Vertriebene in überfüllten Lagern. Jede Infektion kann sich hier besonders schnell ausbreiten. Das gilt jetzt auch für das neue Corona-Virus.

„Syrien liegt in Trümmern. Krankenhäuser sind zerstört“, sagt Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin von CARE Österreich. „Ein Ausbruch in Syrien wird verheerende Folgen für die vom Krieg geplagten Menschen haben.“ Der Kampf gegen die Ausbreitung des Virus ist auch in Syrien ein Wettlauf gegen die Zeit. „Wir müssen jetzt schnell Hilfe leisten!“, sagt Barschdorf-Hager. Sauberes Wasser und Hygiene-Artikel werden dringend gebraucht.

Bitte schicken Sie einer Familie ein CARE-Paket mit Seife und Hygiene-Ausstattung!

Wer in einem verlassenen Gebäude untergekommen ist, kann sich glücklich schätzen – selbst wenn es baufällig ist und durch die Fenster Nässe und Kälte dringen. Viele Vertriebene haben Notlager neben der Straße oder auf Feldern unter Plastikplanen aufgeschlagen. Wasserentnahmestellen sind weit. Die Kinder spielen im Schlamm und im Dreck. Viele Menschen husten und sind krank.

Die Empfehlung, die Hände häufig mit Seife zu waschen und mit „Social Distancing“ stets Abstand zu halten, mag da wie Hohn klingen. „Viele Familien können ihre Kinder die ganze Woche nicht waschen. Sie haben keinen Unterschlupf und müssen im Freien ausharren“, sagt ein Nothelfer in diesem Beitrag der New York Times.

Die Corona-Krise bestimmt im Moment auch das Leben in Österreich. Doch CARE wird die Menschen in Syrien nicht alleine lassen. Bitte helfen Sie mit uns! Schicken Sie ein lebenswichtiges CARE-Paket!

Fotos: CARE, IHSAN/CARE