• Home
  • News
  • Corona stürzt Länder Südasiens in die Krise: CARE hilft vor Ort

Corona stürzt Länder Südasiens in die Krise: CARE hilft vor Ort

Foto: Srinivas Panicker/CARE

Die Pandemie betrifft uns alle. Doch das Coronavirus hat sich auch in Ländern ausgebreitet, deren Gesundheitssystem dem Druck nicht standhalten kann. In Ländern in Südasien ist die medizinische Versorgung zusammengebrochen. Unterstützung ist dringend nötig. CARE leistet vor Ort Hilfe.

Indien zum Beispiel wurde besonders hart getroffen. Die Infektionen steigen so stark an, dass selbst in den Städten die vielen Kranken nicht mehr behandelt werden können. In Krankenhäusern mangelt es an Betten, Medikamenten und vor allem an Sauerstoff, der besonders für schwer Erkrankte lebensnotwendig ist.

CARE ist auch in Indiens Nachbarländern im Kampf gegen das Coronavirus aktiv und leistet in Bangladesch und Nepal Hilfe gegen die Virusausbreitung. CARE sorgt sich vor allem um die vielen Frauen und Mädchen, die zumeist am stärksten unter den Pandemiefolgen zu leiden haben.

Eine besondere Gefahr stellt das Coronavirus in Flüchtlingscamps dar, wo die Menschen sich aus Platzmangel kaum räumlich distanzieren können. Im größten Flüchtlingscamp der Welt beispielsweise, dem Camp in Cox’s Bazar in Bangladesch, hat CARE deshalb Anfang August eine neue Isolationsstation für an COVID-19 erkrankte Rohingya-Flüchtlinge eröffnet. Die Station bietet Schlafsäle und Waschräume sowie Medikamente und Sauerstoffversorgung. Ärzte sind rund um die Uhr vor Ort, um COVID-19-Tests und Behandlungen durchzuführen.

Foto: Srinivas Panicker/CARE

Seit Beginn der Corona-Pandemie verstärkt CARE massiv die Aufklärungsarbeit in Südasien. CARE informiert, wie man sich vor dem Virus schützen kann. Zusätzlich werden notwendige medizinische und hygienische Hilfsmittel geliefert. Durch jahrelangen Einsatz in Krisengebieten hat CARE Erfahrung darin, die Bevölkerung und medizinische Hilfskräfte zu schulen, um ein Bewusstsein für die Krankheit COVID-19 und ihre Verbreitung aufzubauen. Gleichzeitig ist es CARE wichtig, den Menschen in der Coronakrise die Existenzängste zu nehmen und sie mithilfe lokaler Unternehmen mit Nahrungsmitteln und sauberem Wasser zu versorgen.

Hygienemaßnahmen sind unverzichtbar, um sich vor einer Infektionskrankheit wie COVID-19 zu schützen und die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Dafür verteilt CARE Wasserkanister, versorgt Menschen z.B. mit Schutzkleidung, Seife, Spülmittel und Hygieneartikeln. In Bangladesch und Myanmar wurden Handwaschstationen eingerichtet. Menschen werden aufgeklärt, wie sie mit den gelieferten Hygieneartikeln umgehen sollen und wie sie sich richtig schützen können. Das medizinische Personal und die Hilfskräfte werden vor Ort geschult, damit das Wissen jedem zugänglich wird und den Menschen in der Coronakrise langfristig geholfen werden kann.

Das hat CARE weltweit im Kampf gegen COVID bisher geschafft:

Herzlichen Dank für Ihre Spende!