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Corona in Lateinamerika: „Wenn uns das Virus nicht tötet, dann der Hunger“

„Ich habe seit fünf Tagen nichts mehr gegessen. Meine Kinder haben Reis und Bohnen von den Nachbarn bekommen.“ Alma Bely Baca Cruz (33, Foto) aus Honduras ist in einer Lage, die kaum zu ertragen ist. Ihre Kinder fragen sie nach Essen, doch sie hat nichts. Gar nichts mehr. Keine Lebensmittel und kein Geld.

In den Ländern Lateinamerikas steigt die Zahl der Infektionen mit dem Corona-Virus schnell an. Und der Hunger wächst. Denn durch die Ausgangssperren haben viele Menschen keine Arbeit mehr und damit auch ihr Einkommen verloren. Ersparnisse haben sie oft nicht oder sie sind schnell aufgebraucht. „Zuhause bleiben zu müssen und kein Geld zu verdienen bedeutet, am Ende des Tages in hungrige Gesichter zu blicken“, sagt CARE-Nothelfer Marten Mylius in Kolumbien. „Wir hören jetzt oft: Wenn uns das Virus nicht tötet, dann sicherlich der Hunger.“

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Für Familien mit Kindern ist die Lage besonders schlimm. Viele wurden auch aus ihren Wohnungen vertrieben, weil sie die Miete nicht mehr zahlen können. Flüchtlinge aus Venezuela, die dem Hunger und der Not in ihrer Heimat entkommen wollten, kehren aus den Nachbarländern Kolumbien und Ecuador nun aus Verzweiflung doch wieder zurück – oft zu Fuß.

 

„Ich wünsche mir einfach nur, dass das Coronavirus ein Ende hat, damit mein Mann wieder zur Arbeit und meine Tochter wieder zur Schule gehen kann“, sagt Alma Bely Baca Cruz.

CARE hilft in Kolumbien, Ecuador, Guatemala, Honduras, Haiti und Peru den am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen. Bitte schicken Sie in der Corona-Krise ein CARE-Paket und unterstützen Sie Menschen in Not!

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