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CARE zum Weltklimagipfel: Regierungen müssen in der Klimakrise handeln

Wohin sollen die Menschen, wenn durch die Klimakrise ihre Existenz  vernichtet wird? „Es kann nicht sein, dass Lebensräume weiter zerstört werden und die verursachenden Industrieländer nur zuschauen“, sagt Sven Harmeling, Klima-Experte von CARE. Vor allem Frauen und Mädchen leiden unter den Folgen der globalen Erderwärmung, die sie nicht verursacht haben.

Das Bewusstsein für die Krise ist gewachsen. Beim 4. weltweiten Klimastreik am 29. November demonstrieren wieder hunderttausende Menschen. Die Weichen müssen jedoch von den Regierungen gestellt werden. CARE fordert die RegierungsvertreterInnen der UN-Klimakonferenz (COP25) auf, umfassende Verpflichtungen wahrzunehmen. Der Klimagipfel beginnt am 2. Dezember in Madrid.

CARE ruft alle Regierungen dazu auf, mehr Gelder für Verluste und Schäden bereit zu stellen, ihre nationalen Klimapläne bis 2020 nachzuschärfen und eine gleichberechtige Teilhabe von Frauen in der Klimapolitik zu ermöglichen. Um für entstandene Nachteile durch die Klimakrise aufzukommen, sind bis 2022 zusätzlich 50 Milliarden USD nötig.

„Große Industrienationen, die Maßnahmen für den Klimaschutz vereiteln, werden für die Zerstörungen und die Folgen ihres Nichtstuns in Erinnerung bleiben. Sie dürfen Klimaschutz nicht behindern und müssen ihrer Verantwortung gerecht werden“, sagt Harmeling. „Schluss mit der Politik der kleinen Schritte, die Regierungen müssen jetzt ihre Klimapläne für 2020 nachschärfen.“

CARE wird mit einem Team aus zehn Ländern an der UN-Klimakonferenz teilnehmen. Mit dabei sind auch Delegierte aus benachteiligten Ländern wie Madagaskar, Kenia und Malawi. Für CARE ist es wichtig, den Menschen, die schon jetzt spürbar unter den Folgen der Klimaveränderung leiden, eine Stimme zu geben, damit sie in der internationalen Gemeinschaft Gehör finden.

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CARE Climate Change

CARE Klimaexperte Sven Harmeling

CARE Österreich

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