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CARE Report: Breaking the Silence

Im Jahr 2022 dominierte der Krieg in der Ukraine die weltweiten Schlagzeilen. Angesichts der hohen Zahlen an Menschen, die ihre Existenzgrundlagen verloren haben, aus der Ukraine flüchten mussten und humanitäre Hilfe benötigen, ist das nur berechtigt. Dazu kommt die Energie- und Klimakrise und auch die COVID-19-Pandemie ist noch nicht vorüber. Doch wo leiden Millionen Menschen, ohne dass die Weltöffentlichkeit es mitbekommt? Auf Basis einer Analyse von mehr als 5,8 Millionen Online-Artikeln weltweit zeigt CARE im Report „Breaking the Silence” jene zehn humanitären Krisen auf, über die kaum berichtet wird.

Es sind harte Zeiten für Europa: Krieg in der Ukraine, Wirtschaftskrisen, hohe Inflationsraten und Energiekosten. Auch die Auswirkungen des Klimawandels sind längst zu spüren: Intensive Hitzewellen, Dürren und Waldbrände. Auch die Corona-Pandemie liegt nach fast drei Jahren immer noch nicht hinter uns.

Diese Auswirkungen beschränken sich nicht auf Europa, sondern erfassen Menschen auf der ganzen Welt. Unterbrochene Lieferketten und fehlende Weizen- und Düngemittellieferungen bedeuten für Millionen Menschen noch mehr Hunger und Armut. Millionen dieser Menschen leben in humanitären Krisen, von denen wir kaum lesen oder hören.

Wir sehen es als unseren Auftrag, diese vergessenen Krisen aufzuzeigen, auch wenn es in der Berichterstattung und der Weltlage nicht an Not mangelt. Vor diesem Hintergrund erscheint unsere bereits siebte Ausgabe des Berichts über jene zehn humanitären Krisen, die im Jahr zuvor die geringste mediale Aufmerksamkeit erhielten.

Wir nennen ihn „Breaking the Silence“, denn es ist hoch an der Zeit, dass über sie gesprochen wird. Wir können und wollen nicht schweigen, wenn Leben in Gefahr sind.

 

Uns geht es in „Breaking the Silence“ um Menschen, über die zu wenig berichtet wird. Sie brauchen aber nicht nur Aufmerksamkeit, sondern lebensrettende humanitäre Hilfe und konkrete Perspektiven.

Lesen Sie hier den CARE REPORT – BREAKING THE SILENCE 2022.