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CARE in Beirut: Zuerst die Nothilfe – dann der Wiederaufbau

Nach der Explosionskatastrophe von Beirut am 4. August hat CARE rasch mit der Verteilung von CARE-Paketen® in jenen Stadtteilen begonnen, die am schwersten von Zerstörungen betroffen sind.

300.000 Menschen wurden durch die Folgen der Explosion obdachlos. „Wir verteilen seit der Explosion Lebensmittel“, erklärt CARE-Helferin Patricia Khoder. „Dabei arbeitet CARE mit lokalen Partnern zusammen, die die Gegend kennen, da sie dort seit vielen Jahren arbeiten. Sie sind sehr gut organisiert, und sie wissen, wer unsere Hilfe am dringendsten benötigt.“  

Bisher hat CARE Libanon durch die Verteilung von Lebensmittelpaketen und warmen Mahlzeiten rund 5.000 Menschen erreicht. Wer ein CARE-Paket® erhält, muss sich ausweisen und den Erhalt mit seiner Unterschrift bestätigen. So wird garantiert, dass die Hilfsgüter gerecht verteilt werden.

„Die Pakete beinhalten Mehl, Nudeln, Öl sowie Tahini, eine Paste aus Sesamöl, die viele Libanesen sehr gerne essen. Wir haben auch Thunfisch und Käse, der nicht unbedingt in den Kühlschrank muss“, erklärt Khoder am Rande einer Verteilaktion. „Viele Menschen haben ihre Küche verloren, inklusive Kühlschrank. Deshalb können sie kein Essen kochen. Wir verteilen darum Lebensmittel, die an Ort und Stelle verzehrt werden können“.

Patricia Khoder, die selbst aus Beirut stammt, ist von der Katastrophe in ihrer Heimatstadt sichtlich getroffen. Dass es ausgerechnet die historischen Hafenviertel der Stadt getroffen hat, erschüttert sie. „Beirut ist seit vielen Jahrhunderten eine Hafenstadt. Es ist, als ob die Geschichte der Stadt zusammengebrochen wäre. Beirut kann nicht ohne seinen Hafen sein. Die Hafenviertel waren das Herz der Stadt. Und jetzt ist es zerstört. Natürlich müssen wir zuerst die Menschen ernähren und ihnen eine Unterkunft geben. Aber dann müssen wir wieder aufbauen.“

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