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Bangladesch: Gemeinsam für mehr Rechte für Textilarbeiterinnen

Foto: Ben Morgan/CARE

Ein Kleidungsetikett, in dem steht „Von Frauen gemacht“? Nein, das gibt es nicht. Und doch wird in einem Land wie Bangladesch Kleidung zu fast 90 Prozent von Frauen hergestellt. Viele dieser Kleidungsstücke werden dann von Modeketten in Europa verkauft.

CARE unterstützt die Frauen in der Bekleidungsindustrie in Bangladesch seit mehr als 20 Jahren in ihrem Kampf um mehr Rechte, angemessenere Bezahlung und sicherere Arbeitsbedingungen.

Vor allem das Projekt „Oikko“ hat viele Textilarbeiterinnen gestärkt. CARE Österreich hat es in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union und Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit umgesetzt.

„Oikko“ bedeutet auf Bengali soviel wie „Einheit“ und steht symbolisch für das Projektziel: ArbeiterInnen, AktivistInnen und Gewerkschaften wurden miteinander vernetzt, um gemeinsam bessere Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie in Bangladesch zu erreichen. Möglich wurde das durch den Austausch und die Information in Frauengruppen.

Mehr als 5.000 Textilarbeiterinnen nahmen an solchen regelmäßigen Gruppen teil. Mehr als 20.000 Frauen sind Gewerkschaften beigetreten.

Weitere Erfolge:

Durch „Oikko“ machten Textilarbeiterinnen z.B. das Recht auf Karenzgeld und bezahlte Krankenstandstage geltend. Die Frauen setzten sich gegen Vorgesetzte zur Wehr, die sie schikaniert hatten. Sie meldeten sexuelle Übergriffe und Belästigungen und gingen dagegen vor.

Den Projektbericht in einer Kurzfassung finden Sie hier.

CARE setzt seine Arbeit in Bangladesch fort. Das erfolgreiche Konzept wird jetzt auch in Indonesien und Vietnam angewendet.