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Aimée (14) hat Ebola überlebt: „Jetzt will ich Ärztin werden“

Im Kongo ist die gefährliche Infektionskrankheit Ebola ausgebrochen- CARE hilft vor Ort.
"Ich hatte solche Angst!" Foto: Mahmoud Shabeeb/CARE

Ebola gehört zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt. In der Demokratischen Republik Kongo ist Ebola jetzt zum ersten Mal in einem bewaffneten Konflikt ausgebrochen. Das macht es noch schwieriger, die Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Angriffe verzögern den Hilfseinsatz.

Aimée (14) hat Ebola überlebt. „Ich hatte solche Angst! Meine größte Sorge war, dass sich meine Familie und meine FreundInnen wegen der Krankheit vor mir fürchten“, sagt sie.  Von den Menschen, die sich mit Ebola anstecken, sterben etwa die Hälfte. In einigen Fällen überleben bis zu 90 Prozent der PatientInnen nicht.

CARE klärt die Bevölkerung über die Gefahren von Ebola auf und unterstützt Überlebende dabei, das Stigma der Erkrankung zu überwinden. Für Menschen wie Aimée ist wichtig, dass sie wieder in die Gemeinschaft aufgenommen werden, sobald sie gesund sind.

Aimées Glück war, dass die Krankheit früh erkannt und sie schnell behandelt werden konnte. Ihre Großmutter Masika (48) konnten die Ärzte und Ärztinnen nicht mehr retten. Für die Familie ist das in jeder Hinsicht ein großer Verlust. Masika hatte nicht nur Enkelkinder wie Aimée, sondern auch zwölf eigene Kinder, die jünger sind als 18 Jahre. Sie alle waren vom Einkommen der Mutter und Großmutter abhängig.

 

Aimée zeigt ein Foto ihrer Großmutter. Foto: Mahmoud Shabeeb/CARE)

„Meine Großmutter hat für uns alle gesorgt“, sagt Aimée. „Sie hat auf dem Feld gearbeitet, die Ernte auf dem Markt verkauft und Geld für uns nach Hause gebracht. Sie hatte immer eine Lösung für alles.“

Die Lücke, die Masika hinterlassen hat, gefährdet auch die Ausbildung ihrer Enkelin. Aimée würde gern wieder zur Schule gehen, doch es fehlen die Mittel für die Schuluniform und Schulsachen. Aimées Mutter kann kein Geld verdienen, weil sie selbst auch an Ebola erkrankt war und noch eine Weile im Krankenhaus bleiben muss. Trotz aller Schwierigkeiten hält Aimée an ihrem Traum fest: „Ich möchte Ärztin werden, damit ich Kindern im Kongo helfen kann.“

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