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Afghanistan: Hilfe für die hungernden Kinder im eisigen Winter

Ein kleiner Bub sitzt inmitten von Schachteln und Säcken im Schnee.
Foto: CARE

Gewalt, Vertreibung und Hunger: Kinder in Afghanistan erleben dies jeden Tag. Seit Beginn des Jahres 2021 haben hunderttausende Familien ihr Zuhause verloren. Der eisige Winter verschärft den Überlebenskampf. Mehr als 18 Millionen Menschen in Afghanistan sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Bitte spenden Sie jetzt, damit Kinder in Afghanistan Kälte und Not überstehen!

„Sie gehen hungrig zu Bett. Sie wachen hungrig auf. Es gibt immer weniger zu essen für sie“, sagt CARE-Nothelferin Marianne O’Grady über die verzweifelte Lage der Kinder. „Der Winter hält Einzug. Der Anbau von Nahrung ist unmöglich. Der Kauf von Lebensmitteln wird immer schwieriger, da die Preise in die Höhe schießen. Die Lebensgrundlagen sind verschwunden.“

In den Wintermonaten werden Millionen Menschen hungern. Die meisten von uns können sich das nicht einmal vorstellen. „Denken Sie an einen Schmerz, der tief im Inneren sitzt und einfach nicht verschwinden will“, sagt O’Grady. „So fühlt es sich an, wenn dem Körper fehlt, was er zum Überleben braucht.“

Foto: CARE

Viele Eltern in Afghanistan sind gezwungen, schreckliche Entscheidungen zu treffen, damit die Familie überleben kann. Zumeist trifft das die Mädchen besonders hart. „Viele werden nun jung verheiratet, damit für ihre Geschwister mehr Nahrung bleibt“, berichtet die CARE-Nothelferin. Manche werden im Babyalter verkauft. Das Geld brauchen ihre Eltern für Lebensmittel.

„Wir können da nicht tatenlos zusehen“, sagt O’Grady. „Wir müssen Leben retten. Es werden dringend mehr Mittel benötigt, um die Menschen in Afghanistan zu unterstützen!“