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Afghanistan: „Werden wir heute etwas zu essen haben? Wo werden wir schlafen?“

Foto: Getty Images

Noch bevor die Sonne aufgeht und die sengende Hitze beginnt, fragen sich in Afghanistan Hunderttausende Familien, wie sie die nächsten Stunden überstehen sollen. Vor allem die vielen Geflüchteten, die jede Nacht im Freien verbringen müssen, überleben nur von einem Tag zum nächsten. Die Gedanken der Mütter und Väter kreisen um: „Werden wir etwas zu essen haben? Wo sollen wir Trinkwasser finden? Wo werden wir heute Abend schlafen?“ Mehr als 12 Millionen Menschen in Afghanistan sind von Hunger bedroht. Sie brauchen dringend Hilfe!

In weiten Teilen des Landes leiden die Menschen unter Dürre. Auf den ausgetrockneten Feldern gedeihen kaum Pflanzen. Ernten fallen aus. Die wenigen Vorräte sind schon längst aufgebraucht. Der vergangene Winter war zu warm. Es ist um die Hälfte weniger Regen und Schnee gefallen als um diese Jahreszeit üblich. Bereits vor den jüngsten Ausbrüchen von Gewalt waren viele Familien auf der Flucht. Mehr als 550.000 Menschen mussten allein dieses Jahr ihr Zuhause zurücklassen. Mehr als 80 Prozent von ihnen sind Frauen und Kinder. CARE fürchtet um ihre Gesundheit und Sicherheit.

„Die Menschen in Afghanistan brauchen unsere Unterstützung dringender als je zuvor“, sagt CARE-Nothelferin Marianne O’Grady. CARE hilft Familien in Not mit Bargeld. „So können sie selbst entscheiden, was es ist, das sie sofort brauchen. Zugleich wird die lokale Wirtschaft gefördert, wenn Menschen wieder etwas kaufen können.“

CARE wird sich weiter gezielt für Frauen und Mädchen in Afghanistan einsetzen. Bitte helfen Sie mit einer Spende!