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Jemen: „Meine Kinder sind hungrig und krank, bitte helft uns!“

Foto: Jennifer Bose/CARE

Sechs Jahre Krieg haben den Menschen im Jemen alles genommen. Unvorstellbare 80 % der Bevölkerung brauchen dringend humanitäre Hilfe. Sie haben nichts zu essen, kein sauberes Trinkwasser, keine medizinische Versorgung. Die 32-jährige Najwa und ihre Kinder (Foto) sind in größter Not. „Ich mache mir Sorgen um meine Kinder, sie sind schon so lange krank und werden immer schwächer.“

Wie Najwa sind viele Familien im Jemen vertrieben, obdachlos, krank und verzweifelt: „Wir mussten vor den Kämpfen aus unserer Heimatstadt Al Sabriah fliehen. Zwei Jahre schliefen wir in ständiger Angst unter Bäumen“, erzählt Najwa.

Die Zustände im Land werden immer katastrophaler. Zwei von drei Menschen können sich nichts zu essen kaufen. Mehr als zwei Millionen Kinder unter fünf Jahren sind akut unterernährt. Sie sind die ersten, die sterben. Die Spitäler sind zerstört. Aufgrund des fehlenden Trinkwassers haben Krankheiten wie Cholera und COVID-19 leichtes Spiel.

CARE hilft vor Ort mit Nahrung, Trinkwasser sowie Hygieneartikeln für Familien, um Leben zu retten.

Foto: Jennifer Bose/CARE

Wohnviertel und Infrastruktur sind über weite Strecken vernichtet. Für die unzähligen von Elend und Hunger krank gewordenen Menschen gibt es kaum medizinische Versorgung. Am schlimmsten trifft es Kinder und Frauen. Wir sehen Frauen, die nur einen Esslöffel Öl am Tag zu sich nehmen. Mit dem wenigen Essen, das sie haben, versuchen sie, ihre Kinder am Leben zu halten.

Die hygienischen Bedingungen sind katastrophal. Zelt an Zelt leben vertriebene Familien. Auf den Straßen türmt sich der Müll, die Müllabfuhr kommt längst nicht mehr.

„Der Jemen gehört zu den ärmsten Ländern und erlebt die größte humanitäre Krise der Welt. 24 der 30 Millionen Einwohner sind auf Hilfe angewiesen und die Lage wird mit jedem Tag dramatischer. Wir müssen JETZT handeln, um Leben zu retten!“, sagt Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin von CARE Österreich.

Bitte helfen Sie mit einer Spende!

Foto: CARE