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30. November 2018

CARE zur Weltklimakonferenz (COP24) in Polen

CARE-Klimaexperte Sven Harmeling steht für Interviews sowohl telefonisch als auch vor Ort bei der COP24 bereit.

Zum Beginn der 24. UN-Klimakonferenz (COP24) am kommenden Sonntag in Polen fordert die Hilfsorganisation CARE von österreichischen Regierungsvertretern ein klares Signal für mehr Klimaschutz. Die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Klimaziele seien nur mit mehr Engagement und einer deutlichen Nachschärfung bei den Vorhaben bis 2030 erreichbar.

Die Regierungen müssen bei der COP24, drei Jahre nach dem Pariser Abkommen, deutlich mehr unternehmen, damit der Klimaschutz an Fahrt aufnimmt“, erklärt CARE-Klimaexperte Sven Harmeling. Es brauche nicht weniger als ein umfangreiches Aktionsprogramm aus kurzfristigen konkreten Maßnahmen und langfristigen Regeln zur Reduzierung von CO2-Emissionen und zur gerechten Lastenverteilung von Klimafolgen. Die österreichische Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, eine größtmögliche Kohärenz zwischen Entwicklungs- und Umweltzielen herzustellen und sich für Katastrophenvorsorge und Anpassung an den Klimawandel in den am wenigsten entwickelten Ländern einsetzen.

„Der Klimawandel ist sowohl zwischenstaatlich als auch auf der Ebene der Geschlechter eine Frage der Gerechtigkeit“, so Harmeling weiter. Besonders arme Länder leiden unter den sich verändernden klimatischen Bedingungen. „Frauen und Mädchen sind von den Folgen besonders betroffen, weil ihnen das Wissen, die Ressourcen und die Rechte fehlen, ihre Lebensumstände eigenständig zu verbessern.“

CARE bei der Klimakonferenz: CARE engagiert sich bei der Klimakonferenz insbesondere in den Bereichen Klimaschutz sowie Klimafolgen, Finanzierung für Entwicklungsländer, Landwirtschaft und Menschenrechte. Dabei bringt eine internationale CARE-Klimadelegation neben politischer Arbeit auch konkrete Projekterfahrungen aus den vom Klimawandel betroffenen Ländern in die Beratungen mit ein.

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