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5. Dezember 2018

Bundespräsident Van der Bellen empfängt Delegation der Hilfsorganisation CARE

Themen: Zivilgesellschaftliche Organisationen stärken und Österreichs Engagement bei globaler Armutsbekämpfung ausbauen

Eine internationale Delegation der Hilfsorganisation CARE wurde heute von Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu einem Gespräch in Wien empfangen. CARE Österreich Geschäftsführerin Andrea Barschdorf-Hager, CARE Österreich Präsident Rudolf Lennkh und VertreterInnen von CARE USA, Kanada, Tschechien und Thailand sprachen mit dem Bundespräsidenten unter anderem über die weltweite Arbeit von CARE und den in vielen Ländern zunehmend eingeschränkten Handlungsspielraum zivilgesellschaftlicher Organisationen. Die Instrumentalisierung zivilgesellschaftlicher Organisationen für in vielen Fällen klar erkennbare innenpolitische Zielsetzungen trägt dazu bei, deren Arbeit zu diskreditieren. „CARE beobachtet diese Entwicklung mit großer Sorge„, so CARE Österreich Geschäftsführerin Andrea Barschdorf-Hager.

Die VertreterInnen von CARE ersuchten den Bundespräsidenten, sich wie in der Vergangenheit weiterhin mit voller Kraft dafür einzusetzen, dass Österreich seine Rolle und Verantwortung in der globalen Armutsbekämpfung wahrnimmt. Die Zahl der Flüchtlinge und Vertriebenen ist weltweit so hoch wie nie zuvor, zahlreiche schwere humanitäre Krisen – u. a. im Jemen, in Syrien und im Südsudan – stellen die AkteurInnen der Nothilfe vor immense Herausforderungen. Andrea Barschdorf Hager: „Die Bundesregierung bekennt sich im aktuellen Regierungsprogramm dazu, die Entwicklungszusammenarbeit auf 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens zu erhöhen, aktuell beträgt sie jedoch nur 0,3 Prozent. Hier, sowie beim Budget für den Auslandskatastrophenfonds, gibt es ganz klar noch Luft nach oben.“

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