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18. Juni 2019

Flüchtlingstag: In ärmsten Ländern leben die meisten Geflüchteten

Mehr als drei Viertel der Flüchtlinge weltweit leben in Ländern mit bitterer Armut. Ganz genau sind es 84 Prozent. Auf der Flucht waren 2018 rund 71 Millionen Menschen, stellte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR fest. Das ist die höchste Zahl seit sieben Jahrzehnten.

Sie können sich unter einer Zahl wie 71 Millionen nichts Konkretes vorstellen? Wir zeigen Ihnen zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni, wie Schicksale aussehen, die sich hinter den Statistiken verbergen.

Fatima (20) mit ihrem Baby in Nigeria

„Wir mussten fliehen, als unser Dorf niedergebrannt wurde. So viele Menschen wurden getötet.“ Fatima wartet mit ihrem Sohn Abdullahi (6 Monate) auf die Verteilung von Lebensmitteln. CARE versorgt in der Region um den Tschadsee mehr als 600.000 Menschen mit Nahrung. Unter ihnen sind viele unterernährte Mütter und Kinder.

„Mein Sohn soll weit weg von dem Konflikt aufwachsen“, wünscht sich Fatima.

Ein CARE-Baby-Paket um 26 Euro sichert zwei unterernährten Kleinkindern nährstoffreiche Aufbaunahrung für einen Monat.

Firas (6) in der Türkei

Die Familie von Firas ist aus dem benachbarten Syrien in die Türkei geflüchtet. Sie leben in einem baufälligen Haus. Vor kurzem hat sich Firas das Bein gebrochen, weil ein Ziegel aus der Mauer gefallen ist und ihn getroffen hat.

Seine Mutter Yara ist verzweifelt. Sie fürchtet, dass ihr kleiner Sohn für immer vom Krieg in Syrien gezeichnet ist. „Er tut so, als hätte er eine Waffe in der Hand und er macht die Geräusche von Schüssen nach.“

Bitte helfen Sie syrischen Kindern!

Dawa und ihre Großmutter Nasrah im Jemen

In Dawas Familie sind die Frauen nach dem Tod aller männlichen Angehörigen auf sich allein gestellt. Sie sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, um überleben zu können.

„Das Lächeln meiner Enkelin Dawa lässt mich nicht aufgeben. Sie erinnert mich an ihren Vater. Ihr Name „Dawa“ bedeutet Medizin. Sie ist „Medizin“ für mein Herz. Meine einzige Hoffnung ist, dass sie eine Ausbildung machen kann, damit sie eine gute Zukunft hat.“

Mit Ihrer Spende finden Mädchen wie Dawa den Ausweg aus der Armut.

Cecile mit ihrer Tochter in Uganda

Eine Frau, die niemals aufgibt. Das ist Cecile aus der Demokratischen Republik Kongo. An dem Tag, an dem ihr Mann ermordet wurde, fielen Männer über sie her und vergewaltigten sie. Sie überlebte schwer verletzt. Aus Angst um ihr Leben floh sie zu Fuß nach Uganda. Nach der Vergewaltigung war sie schwanger und brachte im Flüchtlingslager eine Tochter zur Welt.

Cecile berät andere Frauen, die wie sie schreckliche Gewalt erfahren haben. „Heute fühle ich mich stark“, sagt sie.

Ihre Geschichte erzählt Cecile sehr eindrucksvoll in diesem kurzen Video.

Bitte unterstützen Sie mutige Frauen wie Cecile!

Foto Nigeria: Jennifer Bose/CARE

Foto Türkei: Dora Vangi/CARE

Foto Jemen: Mohammed Al Mahdi/CARE

Foto Uganda: Karin Bridger/CARE

Herzlichen Dank für Ihre Spende!

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