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19. Februar 2018

Siegerin? Kämpferin? Göttin?

Weibliche (Vor)bilder gibt es im Kunsthistorischen Museum Wien genug – und anlässlich des Weltfrauentages stehen nur sie im Mittelpunkt! Bereits zum 5. Mal finden im Kunsthistorischen Museum Wien die Sonderführungen zugunsten der Hilfsprojekte von CARE statt.

CARE stärkt weltweit 30 Millionen Mädchen und Frauen u.a. in den Bereichen Rechte, Wirtschaft, Bildung, Gesundheit und Ernährungs-

sicherheit.

 

Eintritt mit einem gültigen Museumsticket. Mit einer freiwilligen Spende von € 5,- pro Sonderführung unterstützen Sie CARE-Programme zur Stärkung von Frauen. Begrenzte Plätze pro Führung. Anmeldung empfohlen unter.

Die Führungen starten jeweils um 11, 12.30, 14 und 15.30 Uhr. Treffpunkt ist in der Eingangshalle beim CARE-Infotisch.

Bitte geben Sie bei der Reservierung Namen der Führung, Uhrzeit und die Anzahl der Personen an.

Anmeldungen senden Sie bitte an care@care.at oder rufen Sie uns unter +43-1-715 0 715  an.

 „Powerfrauen – Zwischen Königsthron und Tempeldienst“

Für die meisten Ägypter und Ägypterinnen stand die Familie an erster Stelle. Mütter wurden hochgeschätzt, geehrt und trugen die Verantwortung.  Auch im Königshaus ist die Rolle der Mutter des (künftigen) Pharao nicht zu unterschätzen: Als Regentinnen trat sie an die Stelle des noch zu jungen Königs, brachte sich im täglichen Kultgeschehen ein und schien sogar als Diplomatin eine nicht unbedeutende Rolle zu spielen. Priesterinnen hatten im Lauf der ägyptischen Geschichte vielfältige Rollen. Mit eigener Familie, später auch ohne Kinder, dienten sie 24/7 in den Tempeln des Landes. 

Ägyptisch-Orientalische Sammlung, Melanie Gundacker, MA

 

„WHO RUN THE WORLD? GIRLS!“*

Göttinnen, Herrscherinnen, Amazonen, Frauen im Alltag. Frauen spielen in der griechischen und römischen Mythologie sowie der Kunst als Verführerinnen, Weissagerinnen und Musen, aber auch als Kriegerinnen, eine zentrale Rolle. Nicht nur Göttinnen, wie etwa Isis, die schon im Alten Ägypten eine wichtige Rolle spielt,  stehen im Mittelpunkt sondern auch der Alltag der Frauen. Ein Mumienpörträt aus dem 2. Jhdt. lässt auf die Stellung der Frau in der Gesellschaft schließen.

Antikensammlung, Lisa Juen

*Aus dem Refrain des Songs“Run the World (Girls)“ von Beyoncé.

„Beständig widerständig – Von „fürwitzige“ Frauenzimmern“

Diskriminierung und sexuelle Belästigung gehören für viele Frauen zum Alltag. Zahlreiche Werke im Kunsthistorischen Museum  Wien zeigen, dass es sich dabei keineswegs um neue Themen handelt. Ebenso alt wie männliche Gewalt ist weiblicher Widerstand dagegen. Erfahren Sie bei einem Rundgang durch die Kunstkammer wie nicht nur mit Waffengewalt, sondern ebenso mit Wort und Witz gekämpft wurde. Eine barocke Elfenbeinstatuette etwa zeigt eine in Bedrängnis geratene Frau, die sich mit einem Trick mutig dem Zudringling widersetzt. Wer sich wehrt, muss allerdings bis heute damit rechnen als prüde oder zickig beschimpft zu werden. Glücklicherweise gab es aber auch immer schon „role models“ für wagemutige Kämpferinnen. Die Idole von früher kamen oft aus Religion oder Mythologie. Eine beliebte Identifikationsfigur war Athene, griechische Göttin der Weisheit, des Kampfes und der Kunst. Sie taucht nicht nur in der Kunstkammer auf, sondern wacht bis heute als Kuppelfigur über das Kunsthistorische Museum Wien und seine widerständigen Frauen.

Kunstkammer, Maga. Magdalena Ölzant

„Date mit starken Frauen“ – Auf den Spuren von Mathematikerinnen, Hexen und ungewöhnlichen Frauen.

Gezeigt werden Hexen, eine Mathematikerin, eine malende Theologin und auch Spartanerinnen und ihre schreckliche Art der Kriegsführung. Die Führung ist ein ungewöhnliches Rendezvous mit interessanten Frauen aus ganz unterschiedlichen Zeiten. 

Gemäldegalerie, Maga. Andrea Marbach

 

Mehr Abbildungen zu „(Un)beschreiblich weiblich. (Vor)bilder aus der Antike bis heute.“ sehen sie hier: http://bit.ly/2FERCPw

 

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