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16. Juli 2018

Syrien: Frauen und Kinder fliehen in die Wüste

Zelte sind der einzige Schutz vor der Sonne. Foto: CARE

Zuflucht in der Wüste: Zehntausende Menschen im Süden von Syrien suchen in der Hitze zwischen Sand und Steinen Schutz vor Angriffen. Sie wurden aus der Region Daraa vertrieben. Die meisten konnten aus ihrem Zuhause kaum etwas mitnehmen. Es fehlt an allem! Die Menschen brauchen dringend Wasser, Nahrung und Notunterkünfte.

CARE hat mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union an mehr als 55.000 Geflüchtete Zelte oder Planen verteilt. Mehr als 17.000 Personen bekamen Trinkwasser, das mit Lastwagen in das Gebiet gebracht werden konnte. Der Zugang zu den Menschen in Not ist aber nach wie vor schwierig, weil in der Nähe weiter gekämpft wird.

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„Die meisten Vertriebenen sind Frauen, Kinder und alte Menschen“, sagt CARE-Helferin Iman. Die Lebensbedingungen sind unvorstellbar hart. Das Leid und der Bedarf an Hilfe sind enorm groß. Manche Familien mit Kindern haben noch nicht einmal Zelte. Doch selbst wer eine Notunterkunft hat, kommt nicht gegen die hohen Temperaturen an. Es gibt kaum Schatten. Die Menschen haben weder ausreichend Wasser noch Lebensmittel. Es gibt nur noch wenige Waren zu kaufen. Die Preise sind stark gestiegen. So kostet Brot nun etwa drei Mal so viel wie zuvor. 

„CARE ruft alle Konfliktparteien auf, Nothilfe zu den Menschen im Süden Syriens durchzulassen“, fordert CARE-Helfer Wouter Schaap. Wenn keine Hilfslieferungen kommen, befürchtet CARE eine humanitäre Katastrophe. Mehr als 230.000 Menschen sitzen in der Wüste fest.

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