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12. September 2018

Syrien: Bevölkerung in Angst vor Großangriff auf Idlib

Familien wissen nicht, wo sie Schutz finden können. Foto: Violet Organization

„Blutbad“ und „humanitärer Albtraum“: UNO-Generalsekretär Antonio Guterres warnt mit diesen eindringlichen Worten vor einer Militäroffensive auf die syrische Provinz Idlib. Sie gilt als letzter Rückzugsort von Rebellen. Guterres ruft dazu auf, die Zivilbevölkerung zu schützen und bei den Angriffen Krankenhäuser zu verschonen.

CARE und weitere Hilfsorganisationen sehen große Gefahr für Millionen Menschen, die in der Region eingeschlossen sind. Es droht die größte humanitären Katastrophe seit Beginn des Syrienkonflikts. Die Provinz Idlib hat mehr als 1,5 Millionen Menschen aufgenommen, die aus anderen Teilen Syriens geflüchtet sind. Viele Familien leben in Zelten. Es fehlt an Wasser, Nahrung und medizinischer Versorgung. Die Folgen von Angriffen auf eine Region, in der sich so viele Menschen in Not drängen, sind unabsehbar.

Bitte helfen Sie Frauen und Kindern in Syrien! Spenden Sie lebensrettende Nahrung!

„Die Menschen haben große Angst davor, erneut fliehen zu müssen. Viele der Familien in Idlib kommen aus Ost-Ghuta oder Daraa, sie wurden bereits vertrieben und wissen nicht, wo sie im Fall einer Offensive Schutz suchen sollen,“ sagt Reinhard Trink, Leiter der humanitären Hilfe von CARE Österreich. Schon jetzt ist es sehr schwierig, die Menschen vor Ort mit Hilfsgütern zu erreichen. Kommt es zu Angriffen, wären sie wohl überhaupt von Hilfe abgeschnitten.

CARE hilft in Syrien über Partnerorganisationen. Die mutigen MitarbeiterInnen leisten Hilfe oft unter Lebensgefahr.

Bitte unterstützen Sie den Noteinsatz für die Menschen in Syrien!

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