Diese Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen.
Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Alle Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

2. Februar 2017

Schlaraffenland! Hungersnot?

Das Bild der Frau zwischen Überfluss und Elend, so lautet der Leitgedanke der diesjährigen Sonderführungen im Kunsthistorischen Museum Wien anlässlich des bevorstehenden Weltfrauentages. Viele Werke des Museums geben Zeugnis von unschätzbarem Reichtum und Wohlstand, andere dokumentieren Leid, Hunger und Armut. Erleben Sie am Samstag, 4. März ab 11 Uhr 5000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte aus überraschenden Perspektiven!

Teilnahme nur möglich mit gültiger Eintrittskarte und einer freiwilligen Spende von € 5,- pro Sonderführung zugunsten von CARE Österreich.

Begrenzte Plätze! Anmeldungschluss:

Freitag, 3. März 2017 um 12 Uhr

Email: care@care.at; Telefon: +43 1 715 0 715

1) Klimawandel im Alten Ägypten – Gefahr oder Chance?

Mit dem Einsetzen der letzten dramatischen Klimaveränderung im Raum der Sahara wurden Menschen, die später als die Alten Ägypter in die Geschichte eingehen sollten, immer weiter in Richtung Niltal gedrängt, werden. Wie lebten die Menschen? Welchen Gefahren waren sie durch Klimawechsel und den Bevölkerungswachstum immer wieder ausgesetzt? Welcher Versorgung (wenn überhaupt) konnten Sie sich sicher sein und welche Vorsorge konnten sie treffen? Ein spannender Ausflug in längst vergangene Zeiten erwartet Sie. 

Ägyptisch-Orientalische Sammlung um 11 / 12:30 / 14 Uhr

Zur Führung anmelden 

 2) Zwischen Überfluss oder Elend: Essen, Feste und Trinkgelage in der Antike.

Einerseits wird die Rolle der Frau im Mythos in Hinblick auf Essen, Feste und Fruchtbarkeit beleuchtet, andererseits die Frau in der alltäglichen Lebenswelt. Durch die verschiedensten Darstellungen von Frauen können Idealbilder identifiziert werden. Rückschlüsse sind auch auf die unterschiedlichen sozialen Rollen sowie auf Ernährungsgewohnheiten möglich. Gesellige Treffen und Feste zeigen die Ess- und Trinkgewohnheiten der Griechen und Römer und vielleicht werden sogar ein paar römische Rezepte verraten.

Antikensammlung um 11:30 / 13 / 14:30 Uhr

Zur Führung anmelden

3) Aufgetischt! Auf den Spuren von Ernährerinnen und Feinschmeckerinnen in der Kunstkammer.

In Zeiten, in denen Hunger zum Alltag gehören konnte, spielen Wunschvorstellungen von einer reichen Ernte, also von Überfluss und Fruchtbarkeit eine wichtige Rolle. In der Kunst ist es die Frau, die zum Ausdruck dieser Eigenschaften wird und damit zur Ernährerin per se erhoben wird. Hiervon zeugt etwa eine Allegorie des Überflusses, eine sogenannte Abundantia. Ein Symbol für Fruchtbarkeit bildet auch ein kurioses Osterei aus dem 18. Jahrhundert. Unter seinem Eidotter verbirgt sich einige Überraschungen…

Kunstkammer um 11.30 / 13 / 14:30 Uhr

 Zur Führung anmelden 

4) Bilder von ungewöhnlichen Frauen, die essen, stillen und ihre letzten Vorräte teilen.

Welche Rolle spielen Äpfel, Kirschen und Datteln in diesen Bildern? Gab es auch früher Zeiten, in denen viel gegessen wurde und solche in denen es nur wenig gab?

Gemäldegalerie um 12 / 13:30 / 15 Uhr

Zur Führung anmelden

 

CARE stärkt weltweit besonders Mädchen und Frauen in den Bereichen Rechte, Wirtschaft, Bildung und Ernährungssicherheit.

Alle Bilder: © Kunsthistorisches Museum Wien und © CARE; Pkt. 1 Abb.: Korn mahlende Dienerin , Altes Reich, späte 6. Dynastie, ca. 2200-2191 v. Chr.; Pkt. 2 Abb.: Persephonesakrophag, römisch, frühes 3. JH. n. Chr.; Pkt.3. Abb.: Kurioses Osterei aus dem 18Jhdt.; Pkt. 4 Abb.: Kirschenmadonna von Tizian

zurück zur Übersicht