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4. Dezember 2018

Klimawandel: Macht was, Mächtige dieser Welt!

Foto: Thomas Haunschmid/CARE

Es ist nicht einfach nur ein weiteres Treffen besorgter KlimaschützerInnen. Beim Weltklimagipfel COP24 in Polen geht es um die Zukunft von uns allen. CARE ist mit einer internationalen Delegation vor Ort. Es bleibt nicht mehr viel Zeit, die in Paris vor drei Jahren vereinbarten Klimaziele umzusetzen.

„Wir brauchen einen konkreten Aktionsplan!“, sagt der Klimaexperte von CARE, Sven Harmeling. „Wir setzen uns dafür ein, dass die Regierungen endlich umfassende Maßnahmen ergreifen!“ Das Ziel muss sein, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen und die CO2-Emissionen zu verringern.

Der Klimawandel trifft vor allem Menschen hart, die in Armut oder Benachteiligung leben. Sie können sich am wenigsten vor den Auswirkungen von häufiger auftretenden Wetterextremen schützen. „Frauen und Mädchen sind von den Folgen besonders betroffen, weil ihnen das Wissen, die Ressourcen und die Rechte fehlen, ihre Lebensumstände eigenständig zu verbessern“, sagt Harmeling.

Durch die Folgen des Klimawandels entstehen auch Kosten. Die Lasten müssen oft weniger entwickelte Länder tragen. Für sie ist auch mehr finanzielle Unterstützung nötig. „Dort ist es heute schon oft eine Frage von Leben und Tod, wie die Menschen mit dem Klimawandel umgehen“, sagt Harmeling in diesem Interview mit dem TV-Sender „phoenix“.

Der Klimaexperte warnt davor, nach der Hoffnung, die das Pariser Abkommen 2015 brachte, zu lange zu warten, um konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen. „Wir steuern nach wie vor auf ein katastrophales Szenario zu“, sagt Harmeling im Interview mit „phoenix“.

In diesem kurzen Video nennt er die Forderungen von CARE an den UN-Klimagipfel:

 

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