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23. Juli 2019

Jemen: „Die Kinder leben und spielen im Müll“

CARE-Helferin Jennifer Bose im Jemen. Foto: CARE

„Krieg, Elend und Hunger sind überall zu sehen: In den zerschossenen Häusern, im Müll auf den Straßen, in dem Kinder wühlen, im ausgemergelten Körper eines 12-jährigen Mädchens, das nicht mehr gehen und sprechen kann“, sagt CARE-Helferin Jennifer Bose. Sie ist derzeit im Jemen.

Als eine der wenigen Hilfsorganisationen ist CARE vor Ort und leistet humanitäre Hilfe. Mehr als 24 Millionen Menschen im Land sind auf Hilfe angewiesen, rund 7,4 Millionen benötigen Nahrungsmittelhilfe in der größten humanitären Krise weltweit.

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„Was mich neben dem Krieg und dem Leid in der Hafenstadt Aden am meisten erschüttert, sind die Berge von Müll“, berichtet Jennifer Bose. „Die Menschen leben darin und die Kinder spielen dort. Das ist auch ein Grund, warum sich Krankheiten wie Cholera ausbreiten.“

Krieg und Elend sind im Jemen überall sichtbar. Foto: CARE

CARE erreicht mit einem Team aus 300 Helferinnen und Helfern mehr als eine Million Menschen im Monat mit Lebensmitteln, Bargeldhilfe und sauberem Trinkwasser. Frauen sind besonders betroffen und werden von CARE gezielt unterstützt.

Schon vor dem Krieg hatten viele Frauen und Mädchen keinen Zugang zu Bildung, finanziellen Mitteln und medizinischer Versorgung. Der Krieg hat die Situation verschärft. Viele Mütter sind unterernährt, weil sie die wenigen Nahrungsmittel, die sie haben, den Kindern zuerst geben.

Bitte helfen Sie Familien in Not!

CARE-Helferin Jennifer Bose im Jemen. Foto: CARE

Jennifer Bose hat mit vielen Frauen gesprochen, die von CARE Hilfe bekommen. Erschüttert hat sie die Begegnung mit Rawan und ihrer Mutter Faida. Die 12-Jährige ist von Unterernährung schwer gezeichnet.

„Rawan ist so schwach, dass sie nicht gehen oder sprechen kann“, sagt die CARE-Helferin. „Faida hat ihre Tochter auf der Flucht aus der umkämpften Stadt Hodeidah zwei Tage lang getragen, damit sie in Aden in Sicherheit ist.“

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